Der Bayerische Ministerpräsident: Schild, Bierkrug und ein Hauch von Hollywood
HORST SEEHOFER ist seit Oktober 2008, in Nachfolge von Günther Beckstein, der ebenfalls bereits ein Zeichen für den Frieden im "Signs of Fame" setzte, BAYERISCHER MINISTERPRÄSIDENT. Zudem Vorsitzender der CSU.
Von 1992 bis 1998 (Ära Helmut Kohl) begleitete er das Amt des Bundesministers für Gesundheit. Unter der Regierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel war er von 2005 bis 2008 Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.
Entnehmen Sie bitte die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigenen Homepage.
Nach Edmund Stoiber und Günther Beckstein ist HORST SEEHOFER der dritte Bayerische Ministerpräsident, der in Folge im „Signs of Fame“ des multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekts „Fernwehpark“ verewigt wird und dabei die Hand für den Frieden für dieses weltweit einmalige Projekt hebt.
Auf Einladung des Automobil-Technikum befindet sich Horst Seehofer in Gattendorf bei Hof, wo im Anschluß an den offiziellen Teil das Grußschild signiert und die Aktion der Handabdrücke absolviert wird. Es war bereits angedacht dies, wie vor wenigen Tagen auch mit Hans-Dietrich Genscher und Wirtschaftsminister Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg, direkt im Fernwehpark vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen. Diesbezüglich traf sich Klaus Beer bereits mit Sicherheitsbeauftragten im Fernwehpark, um die Location zu checken. Doch auf Grund des sehr engen Zeitplans – Herr Seehofer kommt gerade aus Nürnberg – einigte man sich, die Aktion im Hause des Auto-Technikums zu belassen.
Die Führung durch den Betrieb und die Gespräche im Autozuliefer-Park mit den Medien sowie die sich anschließenden Internas hinter verschlossenen Türen sind zu Ende. Der Ministerpräsident kommt.
Fernwehpark Initiator Klaus Beer begrüßt Horst Seehofer mit den Worten: “Herr Ministerpräsident, wir sind uns bereits vor gut zwei Jahren in Wunsiedel bei der Aktion `Bunt statt
Braun` begegnet, da ich von den Schülern der Wunsiedler Hauptschule als Pate für deren Aktion „Schule gegen Rassismaus – Schule mit Courage“
gewählt wurde. Die anderen Paten der drei weiteren Schulen sind übrigens Michael Lerchenberg, Schauspieler und Intendant der Luisenburg Festspiele, der Kabarettist Richard Rogler und der 12-fache Goldmedailliengewinner der Paralympics, Gerd Schönfelder.
Ich freue mich, daß es heute nun offiziell klappt, Sie in die `Signs of Fame`des multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekts Fernwehpark aufzunehmen und daß Sie
sich damit an der internationalen Friedensaktion des Fernwehparks beteiligen. „
Obwohl Horst Seehofer eine Stunde im Verzug ist und der nächste Termin schon auf ihn wartet, nimmt er sich für die Schildsignierung und für die sich anschließende Aktion der Handabdrücke viel Zeit.
Schwungvoll setzt er seine Unterschrift auf das Schild.
Dann wird der signierte Schildergruß „for a peaceful world“ der Presse präsentiert.
Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Es folgen die Handabdrücke in Ton, mit denen die Stars nicht nur geehrt werden in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern mit ihren Handabdrücken alà Hollywood vorallem die Hand heben für den Frieden in der Welt.
Mit welch bayerischen Power Horst Seehofer diese Aktion meistert, kann man in unserer ausführlichen Bilderstory „HANDABDRÜCKE“ erfahren – und vorallem darüber, warum der Hauch von Hollywood hier in Hof weit mehr Inhalt zu Grunde liegt als nur Glimmer und Glamour der Filmmetropole L.A.
Ein Bierkrug vom Ministerpräsidenten
Klaus Beer zu Horst Seehofer: „Bei Oscar-Verleihungen oder anderen Ehrungen können die Stars ihren Oscar, Bambi oder Goldene Kamera mit nach Hause nehmen. Doch wir entführen IHREN signierten Schildergruß für den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen großen Galas vergleichen, doch wir möchten Ihnen als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die „Signs of Fame“ auch etwas mitgeben, und zwar Ihr Schild in Miniaturausgabe“.
Der Ministerpräsident revanchiert sich, zur Überraschung von Klaus Beer, mit einem wunderschönen Bierkrug mit bayerisch weißblauen Rautenmuster.
Klaus Beer freut sich sehr, denn damit hat er überhaupt nicht gerechnet.
„Den müssen Sie mir aber auch noch signieren“, sagt Klaus und zückt nocheinmal den Stift. „Er ist schon signiert“, sagt Horst Seehofer und deutet auf den gravierten Deckel.
Darauf prangt, unter dem Staatswappen und unter dem Titel „Der Bayer. Ministerpräsident“, seine Unterschrift.
Ein tolles Geschenk, denn wer kann so einen Bierkrug schon sein eigen nennen. Klaus Beer: „Eine weitere Trophäe für unser geplantes Fernweh Star-Museum mit ganz persönlichen Gegenständen von Prominenten.“
Die Star-Mobil-Signierung
Der Bayer. Ministerpräsident muß weiter, zum nächsten Termin. Doch er strahlt eine schier unerschütterliche Ruhe aus. Und als Klaus Beer noch den Wunsch äußert, ob es nicht möglich wäre, schnell noch das auf der anderen Straßenseite geparkte Fernweh-Star-Mobil zu signieren, sagt Horst Seehofer sofort „Ja“.
Da die Kühlerhaube sowie die beiden Kotflügel und Seitenteile bereits über und über mit Autogrammen übersät sind, geht es seit geraumer Zeit auf dem Dach weiter.
„Warten Sie mal, ich male noch etwas dazu“, sagt er und verziert seinen Namenszug mit einem HERZ: „Herzlichst, Horst Seehofer“. Ebenso herzlich ist dann die endgültige Verabschiedung. Horst Seehofer zu Klaus Beer mit kräftigem Händedruck: „Machen Sie weiter so, solche Menschen wie Sie braucht das Land.“
Ja, und vielleicht besucht in absehbarer Zeit der Ministerpräsident, wie schon angedacht, den Hofer Fernwehpark, um sich von dem multikulturellen und völkerverbindenden
Friedensprojekt und dessen Globaler Bedeutung vor Ort persönlich zu informieren. Darüber würde Klaus Beer und der gemeinnützige
Fernwehpark Verein natürlich sehr freuen.
Für alle Beteiligten ist der Tag gut gelaufen, denn der „Onkel bringt ja immer was mit“, wie Horst Seehofer scherzhaft sagte. Das Auto-Zulieferwerk und für die Stadt Hof können zufrieden sein. Vor der Fernwehpark-Aktion, im Tagungsraum, hat der Hofer Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner einige aktuelle Hofer Themen vorgestellt und dazu klare Forderungen an die Staatsregierung zur Unterstützung gestellt.
Der Wunsch des Fernwehparks an den Ministerpräsidenten
Dr. Fichtner hat dabei den Ministerpräsidenten gebeten, die Kultur in Hof „zur Chefsache“ zu machen.
Doch könnte da vielleicht nicht auch der Fernwehpark mit berücksichtigt werden? Da dieser auch als „Kunstpark“ zu verstehen ist – er präsentiert sich durch immer neue
Schildergrüße laufend in einem anderem Erscheinungsbild – sowie der Tatsache als wohl wichtigste Touristenattraktion, die für Hof bereits als Aushängeschild in der Welt geworden
ist und eine nicht hoch genug einzuschätzenden Werbeeffekt für die Stadt besitzt. Von der Bedeutung als völkerverbindendes Friedensprojekt abgesehen, das bereits weltweit
aufhorchen läßt.
Durch die mittlerweile internationale Anerkennung und dem damit verbundenen Boom kann das Projekt nicht mehr nur aus reinem Idealismus geführt werden. Deshalb ist auch hier eine Unterstützung seitens der Staatsregierung bitter nötig.
Denn Hof braucht den Tourismus, der eben nur durch den Fernwehpark angekurbelt werden kann. Etwas anderes, das den Namen Hof in alle Welt hinaus trägt, hat die Stadt nicht. Klaus Beer konkret: „Zehn Jahre wurde der Fernwehpark mit bis zur Schmerzgrenze reichender, unentgeltlicher Freizeitarbeit zu seiner jetzigen Größe und Bedeutung geführt – doch nun ist alles nicht mehr ohne fremde Hilfe zu schultern. Vielleicht gibt es irgendeinen Fördertopf, durch den das Hofer Projekt ohne Abstriche weitergeführt werden kann – wobei ja wiederum die Stadt Hof und die Region profitiert, ja den größten Nutzen davon hat. Kein Stadtmarketing könnte die Werbung bezahlen, die Hof allein auf Grund des Fernwehparks weltweit erfährt – bislang getragen durch den ganz privaten Einsatz eines Hofer Bürgers mit einem harten Kern von wenigen Helfern.“
Besuch im Auto-Zuliefer Park
Der „Fernwehpark“ bedankt sich bei dem Geschäftsführer des Automobil-Technikums, Peter Rüpplein, für die Gastfreundschaft des Hauses. Auf Grund der guten Zusammenarbeit hier noch ein kleiner Bilderbericht über den Besuch des Bayer. Ministerpräsidenten im Auto-Zuliefer-Park.
Als mit fast einstündiger Verspätung der Ministerpräsident eintrifft, sagt er, nachdem er alle ihn umstehenden Personen mit Handschlag begrüßt hat: „Lasst uns arbeiten, damit wir wieder Zeit reinholen“. Den Biß in „Hofer Wärschtla“, dargereicht von einem Hofer Original „Wärschlamo“, verkneift er sich bis nach der Arbeit.
Und so geht es dann zielstrebig in das Forschungszentrum im Zulieferpark „Pole Position“, in dem Peter Rüpplein den Ministerpräsidenten bei einem Schnell-Rundgang die High-Tech-Aufbauten erläutert, in denen Autobauer und Zulieferfirmen einzelne Teile neuer Fahrzeuge auf Herz und Nieren testen.
Rüpplein öffnet dazu auch eine große Tür zu einer Kammer, aus der sofort eiskalte Luft herausströmt. „Hier spielt sich eine Umweltsimulation ab“, sagt der Geschäftsführer, „hier wird erforscht, wie die Karosserie eines Autos auf extreme Kälte reagiert, ob sie auch Temperaturen von minus 50 Grad Stand hält". Interessiert schaut Seehofer zu, tritt aber, mit Hinweis auf eine leichte Erkältung, lieber einen Schritt zurück.
Nächste Station ist ein Roboter, der einen Autositz prüft. D.h.,. 25.000 Mal wird er in Simulation eines menschlichen Körpers den Sitz belasten, sich etwas hin- und herdrehen, und dann wieder aussteigen. Peter Rüpplein hat Klaus Beer diese Prüftechnik schon vor zwei Tagen erklärt, als man im Vorfeld die Location für das Fotoshooting festlegte, falls der Ministerpräsident aus Zeitgründen doch nicht zum Fernwehpark kommen könnte. Dazu wird der Roboter vier Tage lang, Forschungszentrum im Zulieferpark „Pole Position“ Tag und Nacht, mit immer denselben Bewegungen, den Autositz belasten. Danach sei zu prüfen, ob dieser standgehalten hat oder ob etwaige Mängel aufgetreten sind. Interessiert lauscht nicht nur der Ministerpräsident, sondern auch alle Umstehenden, wie der Hofer Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner (rechts), den Erklärungen.
Nach dem Rundgang wird Horst Seehofer in den Tagungsraum gebeten, in dem die Vertreter der zahlreichen Medien Fragen an den Ministerpräsidenten stellen können.
Bevor Klaus Jochen Weidner, Wirtschaftsförderer der Stadt Hof, detailliert auf den Auto-Zulieferpark eingeht, stellt der Hofer Oberbürgermeister einige aktuelle Hofer Themen vor und formuliert, wie bereits erwähnt, klare Forderungen an die Staatsregierung zu deren finanziellen Unterstützung.
Danach wird der Bayer. Ministerpräsident gebeten, sich in das Goldene Buch der Stadt Hof einzutragen.
Fotos: Ralf Standke,
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Fotos: Klaus Beer
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