Freddy Quinn
Zwei Männer - ein Fernweh
Wenn es um "Fernweh", fremde Länder und Seefahrt geht, gibt es seit über 50 Jahren nur einen Namen: FREDDY QUINN. Doch diesen Star der Superlative mit über 50 Millionen verkaufter Schallplatten nur auf dieses Genre festzulegen, wäre falsch. Freddy Quinn ist nicht nur Sänger, sondern auch Leinwandstar, Theaterschauspieler, Zirkusartist und Fernsehmoderator.
FREDDY QUINN - ein Mann und seine (Seemanns) - Lieder. Wer kennt sie nicht? "Unter fremden Sternen", "Heimatlos" und natürlich sein wohl größter Erfolg: "Junge komm bald wieder". In den Fünfziger und Sechziger Jahren dreht er auch viele Kinofilme, wie z.B. "Freddy, die Gitarre und das Meer", "Freddy und das Lied der Südsee" oder "Freddy, Menschen, Tiere, Sensationen". Freddy Quinn, der "Junge aus St. Pauli", mit Goldenen Schallplatten und Preisen geradezu überhäuft, ist schon zu Lebzeiten eine Legende.
Entnehmen Sie bitte die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigenen Homepage.
So mit 12, 13 Jahren, war auch für Klaus Beer „Freddy“ der Inbegriff von Freiheit und Abenteuer, und legte in jungen Jahren jene unersättliche Träume von fremden Ländern in sein Herz, die ihn bis heute hinaus in die Welt treiben. Klaus Beer: „Fährt ein weißes Schiff nach Hongkong...“ allein diese Textzeile aus dem Lied ‘Unter fremden Sternen’ jagte mir Gänsehaut über den Rücken, ließ mich in Gedanken in fremde Kulturen eintauchen und entfachte jenes brennende Fernweh, dem ich bis heute verfallen bin. Ich habe das Lied so oft gespielt, bis die Platte kaputt war“.
Der eigentliche "Vater des Fernwehparks"
Jetzt standen sie sich gegenüber. Freddy Quinn und Klaus Beer. Der „Vater des Fernwehs“ und der heutige „Fernweh-Macher“, der nicht musikalisch, sondern mit Filmen, Büchern und dem „Fernweh-Park“ Freddys emotionales Erbe in optischer Vielfalt an sein Publikum weitergibt. So ist es unumgänglich, das natürlich auch Freddy mit einem ganz persönlichem Schild, „Freddy Quinn-Saloon“, im Hofer Fernweh-Park vertreten sein mußte.
Klaus Beer: "Ohne Freddy und seinen Liedern in meiner Jugendzeit hätte ich dieses Fernweh nie verspürt. Und ohne mein Fernwehpark gäbe es den Fernwehpark nicht. So kann man Freddy im weitläufigsten Sinn als den eigentlichen Vater des Fernwehparks sehen."
Die Aufnahme in den "Signs of Fame" wird mit Handschlag besiegelt.
Klaus Beer: „Freddy hat die ganze Welt bereist, und ist in den Ruhepausen seiner Auftritte immer noch irgendwo auf unserem Globus unterwegs. Er besitzt viel Humor, aber auch jene Kantigkeit, die ihn in der Welt bestehen ließ. Seine so viel besungenen Träume haben seine Augen nicht vor der Realität verschlossen. Er kennt wie ich die ‘Hinterhöfe der Welt’ zu genau und macht sich viele Gedanken um Umwelt und Bestand der letzten Paradiese.“
Während Freddy in Klaus Beers Bildband „Alaska-Highway“ blättert, hält er an einer Seite inne und deutet auf eine Landschaft, die ihn besonders zu fesseln scheint: „Das sieht so ähnlich aus, wo ich 1956 meinen schönsten Film drehte“ Sein schönster Film? „Das war ‘Unter fremden Sternen’. Wir drehten damals in Kanada, nur Landschaft, keine Menschenseele, es war einfach wunderbar“.
Klaus Beer bekommt glänzende Augen, schließt sich doch der Kreis des Fernwehs:
„Unter fremden Sternen!“ Beer summt die Melodie „Fährt ein weißes Schiff nach Hongkong...“ und Freddy textet dazu: „Steht eine Würstchenbude am Elbestrand...“ Freddy live!
Wiedersehen mit Freddy - "get your kicks..."
Bei einem 2. Treffen mit Freddy Quinn in Nürnberg, überreichte Klaus Beer dem weit gereisten Star seinen soeben erschienenen Bildband "Route 66 - Die Legende lebt", ein Geschenk wie es passender nicht sein könnte für jemand, der Amerika wie seine Westentasche kennt. Und das tut Freddy. Klaus Beer: "Herr Quinn, get your kicks...on Route 66". Denn ihn nur mit "Freddy" anzusprechen, hört er nicht so gern. Als Gentleman der alten Schule legt der Künstler großen Wert auf die Wahrung von Umgangsformen. Und das ist auch gut so.