"Stilles Gold" im Fernwehpark
Die Sängerin MONIKA MARTIN zählt zu den erfolgreichsten Solistinen der volkstümlichen Musik, ist seit Jahren bei den verschiedensten Fernsehsendungen Dauergast und vertrat ihr Land Österreich bereits mehrmals erfolgreich beim Vorentscheid zum Grand Prix der Volksmusik, in dessem Genre ihr 2007 die "Krone der Volksmusik" verliehen wurde.
Auf Grund ihres bescheidenen Auftretens wird Monika Martin auch als "stiller Star" bezeichnet und ist trotz fehlender "Schlagzeilen" durch ihre außergwöhnlichen Stimme und Ausstrahlung ein gern und viel gesehener Gast in namhaften TV-Sendungen. Ihr Album "Stilles Gold" als "Best-of" ihrer größten Erfolge steht stellvertretend für die sympathische Sängerin, die sich privat speziell für Tiere engagiert, was Fernwehpark Initiator Klaus Beer, der selbst großer Tierfreund ist, ganz besonders gefällt.
Entnehmen Sie bitte die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigenen Homepage.
Nach einem Auftritt in Bad Blankenstein ließ es sich die Sängerin nicht nehmen, über Hof zu fahren, um vor der exotischen Schilderkulisse des multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekts ihre Aufnahme in den Signs of Fame entgegenzunehmen.
Der Reiz einer jeden Star-Begegnung: Unvorhergesehene Ereignisse
Die Ehrung beginnt allerdings mit einer kleinen Panne zumindest bei Fernwehpark Initiator Klaus Beer. Zwischen 11.30 Uhr und 12.00 Uhr hat sich Monika Martin angekündigt. Kurz nach halb elf, wie man hier in Oberfranken sagt, hält ein Auto auf der gegenüberliegenden Straßenseite, ein Fenster wird heruntergekurbelt und eine Frauenstimme ruft "Wo geht’s denn hier zum Fernwehpark?" Klaus Beer zu, der gerade dabei ist, die letzten Vorbereitungen für die Ehrung zu tätigen - und soeben mit Entsetzen festgestellt hat, daß der Stift, mit dem Monika Martin gleich signieren soll, nicht mehr schreibt
Als Klaus über die Straße eilt, um der jungen Dame zu sagen, dass sie sich bereits direkt am Fernwehpark befindet, sieht er, dass es schon Monika Martin ist. Freude und Schreck zugleich, denn im Hinterkopf weiß er im Moment nicht, mit was die Sängerin jetzt unterschreiben soll. Denn dazu kann man keinen normalen Filzstift nehmen, es muß wegen der Sonneneinstrahlung ein spezieller Lackstift sein, der das Autogramm auf dem Schild nicht verblassen läßt.
"Herzlich willkommen im Fernwehpark", Klaus Beer geleitet die Sängerin über die stark befahrene Straße an der Michaelisbrücke hinüber zum Schilderwald und würde eigentlich gerne das Sonnenlicht des Herbsttages ausnutzen und gleich mit der Signierung des Star-Schildes beginnen. Doch vor eben einer Minute hat er festgestellt, dass der Spezialstift eingetrocknet ist. Beer hatte vor zwei Tagen gleich vier Aufnahmen in den Signs of Fame absolviert und in all der Hektik wahrscheinlich die Verschlußkappe nicht richtig aufgesetzt.
Was also nun tun. Schweißperlen glitzern auf seiner Stirn. Wie peinlich das ist. Jetzt ist die Künstlerin schon so pünktlich, hat noch 700 Kilometer zurück nach Graz zu fahren und jetzt passiert so etwas.
Klaus Beer bittet die Fernwehpark Fotografen Ralf Standtke und Matthias Meringer Monika Martin schon mal vorab den Fernwehpark zu zeigen, läßt sich kurz entschuldigen, setzt sich in das Fernwehpark Star-Mobil und fährt schnell nochmal nach Hause, um den Ersatzstift zu holen, der sich zudem in einer anderen Fototasche befindet. Diese enthält den externen Batteriepack und kommt nur für Innenaufnahmen zum Einsatz. Da man den Blitz am Fernwehpark nicht benötigt, ist nun auch gerade diese Tasche heute nicht dabei. Wenn schon mal was schiefgeht, dann gleich richtig... Aber das ist Fernwehpark Alltag und die Würze eines jeden Stimmungsberichts rund um die Aufnahme eines Stars in den Signs of Fame. Live ist Live.
Klaus könnte es sich so leicht machen. Die Aufnahmen des Fotoshootings einfach mit einer kurzen Bildunterschrift aneinanderreihen. Fertig. Aber das will Klaus Beer nicht. Denn JEDE Star-Ehrung ist anders, jedes Treffen mit einem Star hat seinen eigenen Charakter und es sind oft die unvorhergesehenen Zwischenfälle, die jeder Starbegegung ihre eigene Note verleihen und den daraus resultierenden Stimmungsbericht individuell gestalten. So soll auch dieser Zwischenfall Einzug in unsere Geschichte halten und die Besucher unserer Homepage jede Starbegegnung so live wie nur möglich miterleben lassen.
Als Klaus Beer nach ca. 15 Minuten wieder zurück ist, hat sich Monika Martin schon etwas im Fernwehpark umgesehen und kommt freudestrahlend auf ihn zu.: "Das ist ja wirklich toll, was Sie hier auf die Beine gestellt haben", sagt sie und befindet sich bereits im besten Eindruck des Projekts. So positiv eingestimmt, kann die Signierung ihres Star-Schildes nicht besser beginnen.
Die Schildersignierung
Mit Freude ergreift die sympathische Sängerin den Stift
Unter dem Globus mit dem Slogan "Give peace a chance", zu dem es seit kurzem auch einen passenden Song auf der Startseite gibt, beginnt bei herrlichem Herbstwetter das Fotoshooting. Wer sagt, daß es in Oberfranken, im gerne genannten Bayerischen Sibirien, nur regnet oder schneit, wird heute wieder mal eines besseren belehrt.
Zwischendurch schnappt sich Klaus auch selbst mal die Kamera und fotografiert. Denn der Weltenbummler und Filmemacher in Passion, der die ganze Welt in Bildern sieht, hat wie beim Anbringen der Schilder bestimmte optische Vorstellungen und die fertigen Bilder bereits im Kopf, die es entsprechend umzusetzen gilt. So hat es jeder Fotograf nicht leicht, und die Bildergebnisse entsprechen oft erst nach langem Briefing seinen Vorstellungen. So kann nicht jeder, der eine Kamera bedienen kann, so ein Star-Fotoshooting übernehmen. Es gibt Muss-Posen für die Homepage-Story, die den Fotografen in Fleisch und Blut übergegangen sein müssen. Denn im "harten Einsatz" kann nicht mehr diskutiert werden, da müssen die Fotos sitzen.
Fotoshooting wie in Hollywood könnte man meinen. Eigentlich ein Wunder, daß am Fernwehpark nicht mehr Auffahrunfälle passieren, da die vorüberfahrenden Autofahrer sich bei jedem Star-Event die Köpfe verrenken um zu schauen, was denn heute wieder los ist hier im Fernwehpark, welcher Promi vielleicht live zu erleben ist. Und dann wird einfach am Straßenrand angehalten und die Stars um Autogramme gebeten. Klaus Beer zu den begeisterten Passanten: "Sie waren eben zur richtigen Zeit am richtigen Ort..."
Shake Hands mit dem Fernwehpark Initiator. Monika Martin freut sich über ihre Aufnahme in den Signs of Fame und auch Klaus Beer ist begeistert: Monika Martin zählt mit den symathischten Stars, die ich bislang getroffen habe und man fühlt sich in ihrer Nähe einfach wohl. Sie strahlt so eine Ruhe aus Liebenswürdigkeit aus, die tief aus ihrem Innersten kommt. Da ist nichts aufgesetzt und gespielt. Es ist einfach nur angenehm und ein gutes Gefühl, in ihrer Nähe zu sein.
Die Schildsignierung ist zu Ende. Doch die Ehrung noch lange nicht.
Es folgen die Handabdrücke alà HOLLYWOOD, mit denen die Stars und Prominenten nicht nur für ihre Erfolge geehrt werden, sondern symbolisch die Hand heben für den Frieden in der Welt. Wie das zierllche Persönchen Monika Martin diese Aktion meistert, kann man in unserer seperaten Bilderstory HANDABDRÜCKE erfahren.
Bummel durch den Fernwehpark
Was folgt, ist ein Bummel durch den Fernwehpark. Während Klaus Beer schnell noch die fertigen Handprints in Sicherheit bringt, fotografiert Monika Martin schon mal dieses oder jenes Schild als persönliche Erinnerung an ihren Besuch im Fernwehpark.
Ein dunkelblauer Himmel spannt sich über Hof. Die Blätter der Bäume am Fernwehpark schimmern golden und die Schilder glänzen im Sonnenlicht um die Wette. So ist es eine Freude, an diesem herrlichen Herbsttag durch den Fernwehpark zu bummeln, in dem Klaus Beer der sympathischen Sängerin dieses und jenes über die Schilder erklärt, denn jeder Schildergruß hat seine eigene Geschichte. Wie zum Beispiel die Schilder im Hintergrund von Roger Whittaker und den Ortsschildern Nordenham und Rosenheim, die Heimatstädte von keinen geringeren als den beiden Weltstars Siegfried & Roy.
Und ER sollte eigentlich den 1.STAR-STERN bekommen. Karlheinz Böhm, der Gründer der Äthiopienhilfsorganisation "Menschen für Menschen", sagt Klaus Beer bei den beiden Star-Schilden von Karlheinz und Almaz Böhm. Bei seiner Aufnahme in den Signs of Fame wurde das schon lange beschlossen und laut Management, mit dem ich laufend in Verbindung stehe, wird Herr Böhm auch in Kürze auf dem Roten Teppich im Fernwehpark erwartet und seinen STAR-STERN für seinen Einsatz für hilfsbedürftige Menschen in Empfang nehmen.
Da Monika Martin 2001 mit Karel Gott in "Lass die Träume nie verloren geh´n" zu hören war, interessiert sie dessen Star-Schild, das sie hinter sich gleich entdecken wird, natürlich in besonderer Weise.
Über 200 Stars und Prominente aus Musik, Film, TV, Bühne, Sport und Politik sind bis heute im Signs of Fame vertreten und dessen signierte Star-Schilder beim Bummel durch die Schilderreihen zu entdecken. Halt bei der großen Schilderwand mit den Tafeln von Maybrit Illner, Peter Kloeppel, Michael Holm, Uschi Glas, Pierre Brice, Carmen Nebel, Gunther Emmerlich, Johannes B. Kerner und PUR. Auch sie stehen mit ihrem Namen hinter diesem multikulturellen und völkerverbindenden Projekt und heben symbolisch die Hand für den Frieden in der Welt. Geschichten über Geschichten, wo anfangen, wo aufhören zu erzählen...
Klaus Beer: "Eigentlich müsste ich ein Buch über alle Starbegenungen und ihre individuellen Aufnahmen in den Signs of Fame schreiben, aber bislang fehlte mir dazu einfach die Zeit. So versuchen wir zumindest die wichtigsten Dinge auf unserer Homepage zu verewigen. Was allerdings sonst noch passierte, welche unvorhergesehenen Ereignisse bei fast jedem Startreff eintraten, das wird allerdings nur im Buch zu lesen sein, sollte ich das je einmal schreiben..."
Monika Martin und ihre Heimatstadt
Stopp, fast hätte Klaus etwas Wichtiges vergessen. Ein Freund des Fernwehparks, Andreas Pavalec, hatte vor längerer Zeit schon aus seinem Heimatland Österreich ein Schild von GRAZ mitgebracht und während des Rundgangs die Idee, das Star-Schild dort gleich mal zu plazieren.
Warum? Weil Monika Martin von dort stammt. Es ist Ihre Heimatstadt.
So freut sich die sympathische Sängerin aus dem schöne Österreich natürlich sehr, zwischen den Ortstafeln aus aller Welt auch GRAZ hier zu finden.
Als damals das Graz-Schild hier angebracht wurde, wählte man diesen Pfahl, damit es auf Wunsch von Adreas von der Straße aus gesehen werden konnte. Denn das Besorgen eines Ortsschildes, besonders eines Neuen, ist nicht immer einfach. Man muß die Stadt von dem hohen Werbeeffekt, sich zwischen Schildergrüßen aus aller Welt präsentieren zu können, erst überzeugen, da so eine Ortstafel richtig viel Geld kostet. Und manche Städte und Gemeinden verweisen oft auf ihren zu knappen Stadtsäckel, vorallem wenn gerade ein Bediensteter im Rathaus angesprochen wird, der nicht sofort den entsprechenden Weitblick hat.
Da nun das Star-Schild von Monika Martin nachträglich bei dem Graz-Schild mit präsentiert werden soll, ist für Klaus Beer der optische Eindruck nicht mehr ganz so optimal. Das Star-Schild würde zu tief hängen. So entschließt sich Klaus, das Ortsschild umzusetzen und es zusammen mit dem Star-Schild in der erst vor kurzem neu begonnenen Star-Schilderstraße zu montieren. Und darauf einen Schriftzug anzubringen, daß es sich bei GRAZ um die Heimatstadt von MONIKA MARTIN handelt.
Zeitsprung: Was Monika Martin vor Ort noch nicht erleben konnte, sehen jetzt die Besucher des Fernwehparks und die unserer Homepage: die neue Präsentation der beiden Schildergrüße.
Die Star-Mobil Signierung
Wieviel Stars hat dieses Auto schon gefahren und natürlich auch die für besondere Events zum Einsatz kommende weiße oder schwarze Stretch-Limousine. Und wenn es für die Promis nicht allzuweit zum Fernwehpark Star-Mobils war hat Klaus Beer sie gebeten, auf dem Fahrzeug zu unterschreiben. Wie man sieht, ist die Kühlerhaube schon über und über mit Autogrammen übersät und auch auf den beiden Längsseiten ist kein Platz mehr.
So ging es seit einiger Zeit, nun auch mit Monika Martin, am Dach weiter.
Mit Freude signiert auch Monika Martin das Fernwehpark Star-Mobil und erfüllt danach die zahlreichen Autogrammwünche der anwesenden Fans. Auch Waltraud Raubold, Fernwehpark Star-Agentin der Neuen Bundesländer ist heute extra aus Auerswalde angereist. Waltraud kennt Monika Martin seit vielen Auftritten, besonders aus der Stadthalle in Chemnitz, und hat sie dabei schon öfters auf das Hofer Projekt angesprochen, ja sogar den Besuch im Fernwehpark mit arrangiert.
Die offizielle Führung durch den Fernwehpark ist zu Ende. Monika Martin und Klaus Beer sind wieder an der Straße vor der medienerprobten Schilderkulisse angelangt.
Bei den STAR-STERNEN, die ähnlich des Walk of Fame in Hollywood auf dem Gehweg eingelassen sind, fragt Klaus die Künstlerin, ob sie sich vielleicht auch für eine Hilfsorganisation oder dergleichen stark macht. Als Monika sagt, dass sie sich vor allem für Tiere engagiert, hat sie in Klaus Beer sofort einen Verbündeten gefunden. Und als dieser noch erfährt, dass die Sängerin sogar das kleinste Insekt rettet (Monika:"Das kann ich ja normaleweise niemanden erzählen") hört man zwei Herzen im Gleichtakt schlagen. Klaus begeistert: "Ich mache das auch. Durch meine Reisen in der Welt stehe ich immer mehr voller Ehrfurcht vor den Schöpfungen Gottes, und da gehört für mich auch der kleinste Käfer und Flügeltier dazu. Man muß sich nur mal die zarten Flügel der Jungfer oder der Libellen ansehen, einfach wunderbar erschaffen."
Last not least signiert Monika Martin noch eine Autogrammkarte für den Fernwehpark. Klaus Beer und die Fernwehpark Crew verabschieden sich von einer Künstlerin, die zu recht als "stiller Star" bezeichnet wird und sich heimlich und still in den Herzen all derjenigen verewigt, die sie einmal live erlebt haben. Auf der Bühne und besonders privat, als Mensch.
Fotos: Ralf Standke