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Europaabgeordnete setzt Friedenszeichen

MONIKA HOHLMEIER, begleitete vom 6. Oktober 1998 bis zum 15. April 2005 das Amt als Bayerische Staatsministerin für Unterricht und Kultus. Bei der Europawahl 2009 wurde sie ins Europäische Parlament gewählt.

MONIKA HOHLMEIER

Monika Hohlmeier ist die Tochter des verstorbenen Bayerischen Ministerpräsidenten Fanz Josef Strauß und seiner seiner Frau Marianne Strauß. Sie ist das dritte und jüngste Kind der Familie. Ihre Geschwister sind die Brüder Max Josef Strauß, geb. 1959 und Franz Georg Strauß, geb. 1961.

Entnehmen Sie bitte die ausführliche Biografie der vorgestellten Persönlichkeit deren eigenen Homepage.

Erste Begegnung

„Jugend baut Europa - innovativ und kreativ", so hieß das Projekt, das die Stadt Hof und der Verein Integra – „Netzwerk für Integration“ auf die Beine gestellt haben. Die 41 Teilnehmer zwischen zwölf und 21 Jahren lebten gut zwei Wochen lang in der Hofer Jugendherberge; begleitet und betreut von Erziehern, von Mitarbeitern der Integra und von Studentinnen der Hofer Fachakademie für Sozialpädagogik. Von der Herberge aus machten sie sich dann auf zu den interessanten Sehenswürdigkeiten der Region, unter anderem natürlich auch in den Fernwehpark, der diesmal sogar die Grundlage für ein ganz besonderes Kunstobjekt sein sollte, wie unsere ausführliche Bilderstory „Bürgerbegegnung aus vier europäischen Städten mit Kunstprojekt“ belegt.

Als Schirmherrin dieser Jugendbegegnung aus vier verschiedenen Ländern Europas konnte die Europaabgeordnete MONIKA HOHLMEIER gewonnen werden, die die Jugendherberge, in der die ausländischen Gäste für 14 Tage ihr „Lager“ aufschlugen, besuchte, über die euroopäische Gemeinschaft referierte und den Kids Rede und Antwort stand.

MONIKA HOHLMEIER

Nach dem offiziellen Teil ihres Besuchs informierte Fernwehpark Initiator Klaus Beer (links), im Bild mit Lothar Muzykant, die Politikerin über das multikulturelle und völkerverbindende Friedensprojekt.

MONIKA HOHLMEIER

Anhand des Fernwehpark Prospekts erläuterte Beer die GLOBALE BEDEUTUNG und wies auf die vielen abgebildeten Prominenten aus Musik, Film, TV, Bühne Sport und Politik im „Signs of Fame“ hin, die bislang mithalfen, diese Friedensidee um die Welt zu transportieren.

Normalerweise laufen Einladungen an Prominente, sich an der Friedensaktion zu beteiligen, grundsätzlich über deren Managements oder offizielle Büros. Da hier jedoch aus Zeitgründen eine entsprechende Anfrage auf dieser Schiene vorher nicht stattfinden konnte bittet Klaus Beer Monika Hohlmeier, sich spontan an der Friedensaktion zu beteiligen und ein Grußschild für die „Signs of Fame“ zu signieren. Dieses wurde durch die gute Zusammenarbeit der Designfirma, der Druckanstalt und der Frankenpost, die das PR-Bild lieferte, das normalerweise von den Managements der Prominenten zur Verfügung gestellt wird, sozusagen in einer Hauruck-Aktion über Nacht angefertigt.

MONIKA HOHLMEIER

Informiert von Klaus Beer über Idee, Entstehung und Ziel des Friedensprojekts sagt die Politikerin sofort zu und signiert das für sie angefertigte Grußschild.

MONIKA HOHLMEIER

MONIKA HOHLMEIER

MONIKA HOHLMEIER

MONIKA HOHLMEIER

MONIKA HOHLMEIER

„Ob es eventuelle Fördermittel seitens der EU für dieses Friedensprojekt gäbe, das ja auch Menschen aus Europa zusammenrücken lassen soll“, fragt Klaus Beer während des Signierens. Denn seit gut 10 Jahren wird dieses Projekt, das bereits internationale Anerkennung gefunden hat, nur auf der Basis von Idealismus geführt. Und das ist auf Grund des fortschreitenden Booms dieser Attraktion und der damit verbundenen Medienpräsenz mit einer Fülle immer neuer Aktionen und Events ohne jegliche finanzielle Unterstützung so nicht mehr zu schultern.

MONIKA HOHLMEIER

So werden Adressen ausgetauscht und bei Gelegenheit will Klaus Beer nochmal an die Türe der frischgepackenen Europaabgeordneten klopfen. Denn dieses Projekt hier in Hof ist wichtig, als Mahnmal, for a peaceful world.

For a peaceful world – aber nicht bedingungslos

Denn nicht nur China und Tibet, die Arabischen Staaten und die USA - die Liste der politischen Scharmützel und Schreckensmeldungen von Terror und Krieg ist lang - ist damit gemeint. Nein, auch die Menschen in Europa, gerade aus den osteuropäischen Ländern, sollten in Frieden mit ihren Nachbarn leben. Man braucht gar nicht global denken, sondern nur dieses kleine Fleckchen Erde zu nehmen und sich umsehen, vor der eigenen Haustüre sozusagen, sagt Klaus Beer.

Beer weiter: „Da ist genug zu tun. Siehe Ausländerfeindlichkeit – aber auch umgekehrt: Kriminalität.“ „Ich, als einfacher Bürger der BRD reiche jedem Fremden ersteinmal in Freundschaft die Hand, heiße ihn hier willkommen, herzlich. So ist der Fernwehpark PATE der Wunsiedler Schule "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage". Doch meine Freundschaft geht nicht soweit, obwohl ich dieses Friedensprojekt ins Leben gerufen habe, daß ich alles bedingungslos hinnehme. Wer hier in Deutschland leben will, der muß sich auch zu benehmen wissen und den Gegebenheiten und Gesetzen anpassen. Sonst bin ich auch der Erste, der für eine Ausweisung, auf Nimmerwiedersehen, plädiert.“

MONIKA HOHLMEIER

Fotos: Hartmut Böhringer
Fotos Hohlmeier: Klaus Beer

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