Der "Vater" von 23 Hochzeiten, 30 Todesfällen,
11 Geburten und 32.000 Sendeminuten,
eben 20 Jahre "LINDENSTRASSE" im "Signs of Fame"
(Stand 08.12.05)
HANS WILHELM GEISSENDÖRFER, einer der angesehensten deutschen Film- und Fernsehregisseure, ist der geistige "Vater" der TV-Kultserie "Lindenstraße".
Zu dieser Serie wurde er durch seine Kindheit in einem Mehrfamilienhaus in Neustadt an der Aisch sowie durch die englische Fernsehserie "Coronation Street" inspiriert.
Weitere bedeutende Filme von ihm sind z.B. "Der Fall Lena Christ" (1970), "Sternsteinhof" (1976), "Die gläserne Zelle" (1978), "Der Zauberberg" (1982), "Schneeland" (2005) oder "In der Welt habt ihr Angst" (2009).
Für seine filmischen Werke wurde er u.a. mit mehreren "Filmbändern", dem "Bambi", der "Goldenen Kamera" und dem Adolf-Grimm-Preis in Gold ausgezeichnet.
Entnehmen Sie bitte die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.
Geißendörfer - Beer: "Die Lust am Film"
Nach ersten Dokumentarfilmen mit der 16-mm Kamera, auch sogenannten "Undergroundfilmen", zog es Geißendörfer nach Abschluß des Studiums 1967 nach Afrika und Asien - natürlich mit der Filmkamera im Gepäck.
Ein persönlicher Grund für Weltenbummler und Filmemacher Klaus Beer, den bekannten Filmregisseur alle Sympathien entgegenzubringen, ist doch das Reisen mit der 16-mm Filmkamera auch Klaus Beers große Leidenschaft. Über 30 abendfüllende Reise-Kulturfilme aus Asien, Afrika und vor allem Nordamerika hat der Fernwehpark Initiator in den letzten 30 Jahren gedreht, weiß also wovon er spricht, wenn es um das Thema "Fernweh" und "Filmemachen" geht. Denn: Der Fernwehpark selbst ist eigentlich nur ein "Nebenprodukt" seines 1999 gedrehten Films "Alaska-Yukon-Kanada", bei dem er den Original "Sign Post Forest" in Watson Lake dokumentierte. Klaus Beer selbst nennt sich "Film- und Kinobesessen": "Ich denke und fühle in Bildern und es gibt für mich nichts Schöneres und Befriedigenderes, als hinter einer großen Kamera die Bilder in den Sucher zu komponieren".
Übrigens: Kameramann von Geißendörfers Film "Der Zauberberg" war kein geringerer als der bekannte Kameramann MICHAEL BALLHAUS, ein großes Vorbild von Klaus Beer. Ballhaus drehte allein für Rainer Werner Fassbinder siebzehn Filme, die ihn über Deutschland hinaus in der Filmszene bekannt machten und ihm die Türen auch nach Hollywood öffneten. So ist die Begegnung mit Hans W. Geißendörfer für Klaus Beer mehr als nur eine Aufnahme einer prominenten Persönlichkeit in den "Signs of Fame".
Ein ORIGINAL "Lindenstraße" Schild
Mittwoch, 21. Oktober. 2007. 17.20 Uhr. Hans-W. Geißendörfer entsteigt dem Auto, mit dem er direkt von Köln nach Hof gefahren ist. Er ist in der "Fernweh-Stadt" aus zweierlei Gründen. Einmal, um seinen neuen Film "Zelle" bei den gerade stattfindenden Internationalen Hofer Filmtagen vorzustellen und nicht zuletzt deshalb, um seine Ehrung, die Aufnahme in den "Signs of Fame", entgegenzunehmen.
Denn vor einigen Wochen bereits weilte Klaus Beer in Köln, um in den Filmstudios einen Teil der Schauspieler der "LINDENSTRASSE" in den "Signs of Fame" aufzunehmen, darunter auch das "Aushängeschild" der TV-Kultserie, "Mutter Beimer" alias MARIE LUISE MARJAN.
Dabei entschloß man sich, der "LINDENSTRASSE" einen ganz besonderen "Auftritt" im Fernwehpark zu verschaffen, nämlich ihr einen eigenen "Fernweh-Pfahl" zu widmen. Und dabei darf natürlich auch der Ideengeber und Produzent der erfolgreichsten deutschen "Soap" nicht fehlen: Hans W. Geißendörfer.
Zwar in Köln gedreht wird, in München spielt.
Um die Lindenstraße-Präsentation im Fernwehpark optisch zu vollenden, hat sich die Firma Emailliermanufaktur zu Angermünde GmbH bereit erklärt, ein Original Münchener Straßenschild mit der Aufschrift "Lindenstraße" zu sponsern und es für diesen Zweck extra neu anfertigen zu lassen. Dafür sagen wir vom Fernwehpark unseren herzlichsten Dank.
Auch Hans W. Geißendörfer ist überrascht, neben den beiden Schildern der Lindenstraße-Protagonisten und dem Marjan Star-Schild nun auch noch dieses brandneue Straßenschild vorzufinden.
Die Schildersignierung
"Last not least - und DAS ist IHR Star-Schild". Mit Freude präsentiert Klaus Beer Hans W. Geißendörfer seinen persönlichen Schildergruß, mit dem er an dem "Lindenstraße-Pfahl" vertreten sein wird.
Bevor sich weitere Informationen über den Fernwehpark sowie eine persönliche Führung anschließen bittet Klaus Beer wegen den gerade noch ausreichenden Lichtverhältnissen zur Signierung des Star-Schildes.
"Das ist wirklich sehr ansprechend gestaltet", kommentiert Hans W. Geißendörfer sein Grußschild, das er mit Freude signiert.
Fotoshooting am Fernwehpark. Mehrere Pressevertreter sowie das lokale Fernsehen TVO ist vor Ort, um die Ehrung zu dokumentieren. Wie heißt es am anderen Tag in der Presse: "Einige Passanten laufen vorbei, schütteln mit dem Kopf." Klaus Beer: "Leider gibt es noch immer einige Hofer, die absolut nicht begreifen, um was es hier geht. Die haben keine Ahnung von der Globalen Bedeutung des Projekts. Wie redete man damals auch über den Beginn der Hofer Filmtage: ‚Wir wollen die langhaarigen, schwarzgekleideten Typen nicht in unserer Stadt.' Bei manchen Hofern herrscht in den Köpfen leider noch immer tiefstes Provinzdenken."
Natürlich darf seine Unterschrift auch auf den Gruppenfoto der Lindenstraße-Protagonisten nicht fehlen.
Doch die Ehrung ist noch nicht komplett. Es fehlen noch die Handabdrücke in Ton alá Hollywood, mit denen die Prominenten nicht nur geehrt werden in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport sondern damit symbolisch auch die Hand heben für den Frieden in der Welt.
Und wie sich der Filmregisseur dabei anstrengt, um möglichst plastische Handprints zu hinterlassen, kann man in unserer ausführlichen Bilderstory
"HANDABDRÜCKE" nachlesen.
"Alle auf einen Streich". Mit diesen Schildern wird der "Lindenstraße"-Grußpfahl bestückt werden.
Die STAR-MOBIL Signierung
Inzwischen ist es schon ziemlich dunkel geworden. Doch bevor sich der Filmregisseur verabschiedet möchte er noch einen eigenen Eindruck vom Fernwehpark verschaffen und sehen, wer so alles im "Signs of Fame" vertreten ist. "Ah, der Berndi", sagt Geißendörfer und meint damit den Filmproduzenten BERND EICHINGER. "Seine Ehrung führten wir damals in seinem Büro der NEUEN CONSTANTIN FILM in München durch", erzählt Klaus Beer. "Leider versaute ich damals mit der Tonform seinen wertvollen schwarzen Schreibtisch. Doch der Eichinger nahm's gelassen. Das ist wahre Größe." Ein Buch könnte Klaus Beer über seine Begegnungen mit Stars und Sternchen schreiben...
"Und hier ist Kollege Roland Emmerich" erzählt Beer weiter."20th Century Fox lud uns damals zur Filmpremiere von 'The day after tomorrow' ein. Seine Aufnahme in den 'Signs of Fame' fand auf dem Roten Teppich vor allen führenden Medienvertretern statt und die ganze Aktion wurde live auf die Kinoleinwand übertragen, so daß alle anwesenden Premierengäste die Aktion mitverfolgen konnten." "Das allerdings", sagt Klaus Beer, "haben wir erst hinterher erfahren, als uns in der Pause plötzlich der Wowereit kannte."
Nach der Führung durch den Fernwehpark, wo man auch am STAR-Schild von MAXIMILIAN SCHELL vorbeikommt, mit dem Geißendörfer 1993 Friedrich Dürrenmatts bekannten Gesellschafts-Krimi "Justiz" in der Hauptrolle verfilmte, darf seine Unterschrift auf dem STAR-Mobil natürlich nicht fehlen. "Dumm, daß ich so einen langen Namen habe", sagt er. Doch der Filmregisseur findet noch ein freies Plätzchen, nicht weit von Marie-Luise Marjan entfernt. Besser könnte es also gar nicht passen.
Herzlichen Dank für den Besuch im Fernwehpark und weiterhin viel Erfolg bei weiteren "schönen Filmen", wie es auch auf seinen Star-Schild heißt.
Fotos: Hartmut Böhringer
Fotos: Peter Kosa (Foto Nitsche)
PILGERSTELLE" für Fans aus der ganzen Welt:
Die "Lindenstraße" erhält einen eigenen "LINDENSTRASSE"-Pfahl
Selbst GZSZ und die "Verbotene Liebe" haben das nicht geschafft: Die "LINDENSTRASSE" hat einen eigenen "Pfahl" erhalten, an dem ab sofort die Star-Schilder des Produzenten der erfolgreichsten TV-Soap, HANS-W. GEISSENDÖRFER, von "Mutter Beimer", MARIE-LUISE MARJAN, und den Schauspielerinnen und Schauspielern der Serie prangt, zusammen mit einem Original Emaille-Straßenschild der LINDENSTRASSE: "Pilgerstelle für Lindenstraße-Fans aus der ganzen Welt.