„Reife“ Halbgötter der Druckerschwärze goes to the good old sixties
Nun ist auch die Frankenpost-Band "DRUCKREIF" im "Signs of Fame" des Hofer Fernwehparks vertreten. Mit Freude signierten die Musiker, die aus den unterschiedlichsten Bereichen der Redaktionen kommen, ihr "Star-Schild", das Fernwehpark Initiator Klaus Beer extra für sie anfertigen ließ. Doch wie gelang es, daß sich nun auch die Hofer Coverband zwischen Chris de Burgh, Peter Maffay oder Kevin Costner und anderen Weltstars präsentieren darf?
Klaus Beer: "Immer wenn ich die Musik von `Druckreif` höre, geht mir das Herz auf und ich fühle mich in die Zeit der good old sixties versetzt, deren unvergessliche Songs auch ausschließlich im geplanten `Fernweh DINER Star-Musem/Cafe` gespielt werden soll.“
„Ich bin mit der schönsten Musik die es je gab aufgewachsen und deshalb versuche ich kein Konzert von Druckreif zu versäumen“, sagt Klaus Beer mit leuchtenden Augen. Songs von Deep Purple, Credence Clear Water Revivel, Manfred Mann bis zu den Stones haben die `Halbgötter der Druckerschwärze` in ihrem Repertoire und versetzen damit ihre begeisterten Zuhörer zurück in die Zeit der Hippies und der Flower Power.
Klaus Beer weiter: „Aber nicht nur deswegen wurde die Frankenpost-Band in die "Signs of Fame" verewigt, in dem wir auch einheimischen Bands und lokalen Künstlern wie z.B der „SECOND HAND GROUP“, der "MIRO NEMEC BAND" mit Musikern aus der Hofer Region, "RADSPITZ“oder "EXiL" die Gelegenheit geben, sich im Fernwehpark zu präsentieren. Jede der darin verewigten Stars und Sternchen und Prominente aus Musik, Film, TV, Bühne, Sport oder Politik beteiligen sich neben ihrer Ehrung damit in erster Linie an einer ganz besondere Botschaft. Sie setzen ein öffentliches Zeichen für den Frieden in der Welt und helfen mit, die „Globale Bedeutung“ des inzwischen international anerkannten Hofer Friedensprojekts um die ganze Welt zu tragen".
„Yes we can“
So thront über der medienerprobten Panoamakulisse des Fernwehparks, wo schon so viele Stars und Sternchen und Besucher aus aller Welt standen, auch die WELT mit dem Spruch „for a peaceful world“ – denn darunter sollen sich alle in Frieden die Hand reichen, egal welcher Hautfarbe, Religion oder politischer Ansicht.
Klaus Beer: „Auch Bush und Saddam, auch Israeliten und Palästiner, auch China und Tibet... So haben wir im Fernwehpark ein Schild des Weißen Hauses von Washington D.C bewußt zwischen Arabische gehängt und das Starschild des tibetischen Musikers LOTEN NAMLING, der den DALAI LAMA auf seiner Deutschlandtour begleitete, zwischen Chinesische Schilder, darüber den Spruch von Barack Obama - "Yes we can". Die Welt ist so groß und hätte für alle Platz, wenn der Mensch nur wollte und sich nicht von seiner Dummheit und Macht- u. geldgeilen Gedanken leiten ließe – und sich nicht durch Ausgeburt kranker Gehirne mit einem Sprengstoffgürtel selbst in die Luft jagt, und vorallem andere, Unschuldige dazu... Das ist voll krank.“
Wie sagte doch einmal Albert Einstein: „Was hat das Universum und die Menschen gemeinsam? Das Universum ist unendlich, und die Dummheit der Menschen auch. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz so sicher...“
Warten auf Sonne und Termin
Das „Star-Schild“ von „DRUCKREIF“ war schon lange fertig, doch immer mangelte es an einem passenden Termin. Denn es ist nicht so leicht, alle Künstler des flinken Stifts zu einer bestimmten Stunde – und dann noch bei passendem Wetter - zusammenzubringen. Am leichtesten ginge es natürlich bei einem Auftritt, aber da war entweder Klaus Beer gerade wiedereinmal in seinem geliebten Amerika oder es regnete in Strömen oder etwas anderes passte nicht...
Wie auch immer, nach langen Tagen herbstlichen Nieselwetters und vor Ankündigung des ersten Schneefalls hatte man mit Blick auf die Wetterkarte, auf der Wolkenlöcher zu erkennen waren, auf Risiko einen Termin genagelt. Die Bauchentscheidung war richtig. In der Frühe noch unter schwerem Nebel versteckt, lachte rechtzeitig zu Beginn des Shootings die Sonne vom weißblauem fränkischen Herbsthimmel, kaum zu glauben.
Zwar fehlten auch diesmal drei Bandmitglieder, die bei nicht verschiebbaren Terminen festsaßen, aber die sollten einfach später das Schild signieren...
„DruckFRISCH“ - nicht unseres Jahrgangs entsprechend
Sie nennen sich „DruckREIF“ und nicht „DruckFRISCH“, wie die FRANKENPOST, die jeden Morgen auf den Frühstückstischen liegt und von dort nicht mehr wegzudenken ist. Roland Rischawy einmal bei einem Auftritt: „Da wir ja alle nicht mehr so ganz taufrisch sind, passte DruckREIF einfach besser zu unserem Jahrgang...“
Wie sagte doch Erwin Lipsky, der Mundartliedermacher des Fränkisch Freien Bierorchesters über sie: „Oldies, Oldies, Oldies - die Typen und die Songs. Und: rockt!!
Unser Bild zeigt von links unten Klaus Bussemas mit Gitarre, dahinter Roland Rischawy, Frankenpost Chef Hans Pirthauer, Ralf Weisenheimer, Michael Straub, Christl Schemm, Michael Göppel und dann wieder rechts knieend Harald Jäckel.
Als erster ergreift KLAUS BUSSEMANNS, der auf Wunsch von Klaus Beer auch eine Gitarre mitgebracht hat, den Stift.
Dann folgt HARALD JÄCKEL, als Gerichtsschreiber im „Mafiosi-Stil“ mit dunkler Sonnenbrille...
Dann der „Lichtblick“ unter den „Sixties-Rockern“, die Sängerin CHRISTL SCHEMM.
Dann lacht der ewige Sunnyboy und Glossenschreiber ROLAND RISCHAWY in das Sonnenlicht des kalten Herbsttages. Roland spielt auch noch in einer anderen Band mit, bei den „Fellow Rovers“.
Ihm folgt auf dem Fuße MICHAEL GÖPPEL,
und dann MICHAEL STRAUB,
sowie der Mann mit „the long red hair“ RALF WEISENHEIMER.
Last not least signiert der FRANKENPOST Chef, HANS PIRTHAUER, das Grußschild mit der wohl wichtigsten Botschaft an die Welt: „for a peaceful world“...
... mit dem ab sofort die FRANKENPOST-BAND „DRUCKREIF“ die Besucher des Hofer Fernwehparks grüßt und sich damit einreiht in die bislang über 300 Stars, Sternchen und auch Weltstars, die im Fernwehpark ein öffentliches Zeichen für den Weltfrieden setzen.
Für Fernwehpark Initiator Klaus Beer ist dieses Hofer Projekt, das bislang auch internationale Anerkennung gefunden hat, eine Herzensangelegenheit. Beer: „Ich spreche nicht aus der Theorie, sondern aus der Praxis. Durch über 30 Jahren Reisen mit der Filmkamera in der Welt weiß ich, wie wunderschön unser Blauer Planet ERDE ist und wie dumm der Mensch, der durch Krieg, Terrorismus, Machtgeilheit und religiösen Fanatismus soviel Leid über Unschuldige bringt. Ich habe mir deshalb geschworen eines NICHT ZU TUN. Nämlich NICHTS zu tun. Ich stecke nicht den Kopf in den Sand – sondern tue was. So steht der Fernwehpark, bewußt errichtet an einem magischen Datum, am 9.11.1999 - zehn Jahre nach dem Fall der Mauer - als Zeichen für grenzenlose Freiheit und Völkerverständigung.“
Weihnachtszeit, Friedenszeit
It´s wintertime - einige Wochen später konnten auch die Termine der restlichen drei Bandmitglieder unter einem Hut gebracht werden. Zwar ist das Wetter nicht mehr so schön, es fiel der erste Schnee, aber das tut den Unterschriften auf dem Grußschild keinen Abbruch.
Ladies first. Als Erste darf natürlich ANNIE SZIEGOLEIT signieren.
Annie ist eine erfahrene Musikerin und durch das frühere "Acoustic Blues Duo" bekannt. Seit dieser Zeit ist sie mit Klaus und Erika Beer befreundet. Zudem ist sie Leiterin des Hofer Kunstvereins. Ihr Ehemann ist der bekannte Kulturkritiker Ralf Sziegoleit.
Dann setzt Frankenpost Redakteur DIETER WEIGEL seine Unterschrift auf das Schild.
Den Schlußakkord setzt OLLI BÄR, der sich, der besonderen Ehre bewußt, jetzt auch seiner Kapuze entledigt. Man sieht, es ist kalt, bald ist Weihnachten. Da kann ein öffentliches Zeichen für den Frieden in der Welt nicht besser passen.
Nun ist das Grußschild der Frankenpost Band "Druckreif" komplett. Alle Unterschriften der Bandmitglieder sind darauf zu lesen und stehen hinter der Botschaft "for a peacful world". Im Angesicht der nun auch in Deutschland gerade aktuellen Terrorwarnung ein geradezu traumhafter Wunschgedanke.
Fotos: Klaus Beer
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