Seine Heiligkeit, der DALAI LAMA, und Friedensnobelpreisträger im "Signs of Fame" des Friedensprojekts "Fernwehpark"
Vom 14. bis 20. Mai 2008 weilte der Dalai Lama nach einer Einladung der Tibet Initiative Deutschland unter dem Motto "Kein Frieden ohne Menschenrechte" in Deutschland und besuchte dazu mehrere Städte.
Im Rahmen seines fünftägigen Besuchs signierte Seine Heiligkeit, der Dalai Lama, der "Ozean der Weisheit", ein Grußschild für das multikulturelle und völkerverbindende Friedensprojekt "Fernwehpark" und wurde damit von Fernwehpark Initiator Klaus Beer in den "Signs of Fame" aufgenommen und an die oberste Spitze der bislang 200 Prominenten gesetzt. Bevor der Friedensnobelpreisträger vor über 7000 Menschen in der Arena in Nürnberg über Menschenrechte sprach, traf ihn Klaus Beer im Nürnberger Grand Hotel.
Entnehmen Sie bitte die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigenen Homepage.
Schon mehrmals hatte Klaus Beer offizielle Anfragen zur Aufnahme des Dalai Lama in den "Signs of Fame" des Fernwehpark Deutschlands an die Organisatoren Teams gestellt, doch leider nie eine Antwort erhalten. Als der Dalai Lama im Rahmen seiner jüngsten Deutschland-Reise im Zeichen des Friedens und der Gerechtigkeit für Tibet Nürnberg besuchte, unternahm Klaus Beer einen weiteren Versuch. Er kontaktierte diesmal verschiedene Personen, um den Dalai Lama die Ehrung entgegenbringen zu können. Beer: "Der Dalai Lama, der für Frieden, Freiheit und Menschenrechte einsteht, muß einfach an der obersten Spitze der Prominenten stehen, die bereits im Hofer Friedensprojekt mit der Signierung eines Grußschildes und ihren Handabddrücken in Ton für den Weltfrieden einstanden. Denn unter den Grußschildern aus aller Welt sollen Menschen aller Welt ein Zeichen für den Frieden in der Welt setzen, egal welcher Hautfarbe, Religion oder politischen Weltanschauung, so die Globale Bedeutung des Projekts.
Klaus Beer weiß, wovon er spricht, bereist er doch seit über 30 Jahren die Welt mit der Film- und Fotokamera. Beer: "Unser Blauer Planet ist so wunderschön, doch der Mensch ist so dumm, durch Kriege, Terrorismus und Umweltzerstörung alles zu zerstören und soviel Leid über unschuldige Menschen zu bringen. Der Fernwehpark kann Kriege sicher nicht verhindern, leider, doch ich möchte den Kopf nicht in den Sand stecken sondern mit dem Fernwehpark ein optisches Zeichen setzen und zum Nachdenken aufrufen. Und wenn dabei der Dalai Lama mit seiner Unterschrift hilft, fühlen wir uns sehr geehrt und können damit sicher weitere Menschen animieren, an diesem Ziel festzuhalten und unser Friedensprojekt zu unterstützen. Denn nur der unbändige Wille kann etwas bewegen. Namen wie eben der Dalai Lama, Mahatma Gandhi, Mutter Theresa oder Martin Luther King sprechen dafür."
Unter den Personen, die Klaus Beer wegen eines Treffens mit dem Dalai Lama kontaktierte, kristallisierte sich schließlich ein kompetenter Ansprechpartner heraus. WILFRIED PFEFFER.
Als Wilfried Pfeffer von Klaus Beer über das multikulturelle und völkerverbinde Friedensprojekt erfuhr und sich zudem über die Reisen des Weltenbummlers, Filmemachers und Buchautors (www.terra-film.de) informierte, stellte er sofort Bilder des Dalai Lama, die er bei dessen Besuch im Kailash Haus aufgenommen hatte, für die Produktion des Grußschildes zur Verfügung. Dafür bedankt sich der Fernwehpark sehr.
Warten auf den Dalai Lama
Da stehen Klaus Beer mit Schild und Wilfried Pfeffer (rechts mit weißem Schal) nun, eingekeilt zwischen tibetanischen Anhängern in bunten Gebetsschalen, die Bilder Seiner Heiligkeit signiert haben oder ihn einfach nur einmal sehen oder berühren wollen.
Klaus Beer ist nervös. Alle 200 Startreffs bislang waren akkreditiert und ein offizieller Termin vereinbart. Ohne entsprechende Papiere in der Tasche und kompetente Ansprechpartner vor Ort fährt Klaus Beer nicht los. Management, Veranstalter und Künstler müssen Bescheid wissen und das Sicherheitspersonal für den freien Zugang des "Fernwehparks" unterwiesen sein. Doch in diesem besonderen Fall sind Klaus Beer und Wilfried Pfeffer auf Risiko gegangen. Denn auch der Freund des Dalai Lama hat diesmal keinen konkreten Termin. Und die Security und Polizei wacht peinlichst genau darüber, dass auch kein Zentimeter des Sicherheitsbereichs überschritten wird. Die Chancen, überhaupt in die Nähe des Dalai Lama zu gelangen, liegen bei 99,9 % - dagegen.
Plötzlich wird Klaus Beer von einer offiziell aussehenden Person angesprochen, die auf das Schild hinter dem roten Absperrseil deutet: "Fernwehpark? Sie sind doch Klaus Beer. Sie haben eine Anfrage an uns gestellt, die bei mir landete. Ich kenne Sie." Nach einem kurzen Gespräch und der Überreichung des Fernwehpark Prospekts sagt der Herr: "Ich schaue mal, was ich für Sie tun kann".
Kurze Zeit später dürfen Klaus Beer und Wilfried Pfeffer die Absperrung verlassen und werden zu einem Platz am Ausgang des Hotels geleitet. Stehen nun an erster Stelle der langen Reihe der Wartenden. Sobald der Dalai Lama das Hotel verlässt, muss er an Wilfried Pfeffer und Klaus Beer vorbei. Das Blatt hat sich gewendet, die Chancen stehen jetzt gut. Nur der Fernwehpark Fotograf durfte nicht mit. Dieser steht jetzt auf einem Stuhl mehrere Meter entfernt und versucht über die Köpfe der Leute und der Security seine Bilder zu machen.
Klaus Beer: Plötzlich fällt mir auf, dass mein Verbündeter das Schild mit dem Bildnis des Dalai Lamas laufend auf seinem Fuß stehen hat. "Das Bild des Dalai Lama darf nicht den Erdboden berühren", erklärt Tibet- und Religionskenner Wilfried Pfeffer.
Securitys mit Kopfhörer, Tibeter mit Begrüßungsschals und Fahnen und viele Neugierige umlagerten jetzt das Hotel gegenüber des Nürnberger Hauptbahnhofs. Weitere Polizeifahrzeuge kommen. Die Sicherheitsbeamten erhalten über Funk Anweisungen. Es scheint sich was zu tun. Wilfried Pfeffer hat jetzt die Hände gefaltet und drückt den Gebetsschal an sein Gesicht, geht in Meditation.
Klaus Beer sieht, wie der Herr des Führungsstabs, der diesen traumhaften Standort ermöglichte, nocheinmal den Fernwehpark Prospekt mit den vielen Stars auseinander faltet und damit zwischen einigen rot gewandten Mönchen, offiziellen Begleitern und den Securities in der Hotellobby verschwindet. Diese ist jetzt aus Sicherheitsgründen für alle Gäste gesperrt. Ob er den Dalai Lama jetzt über den Fernwehpark unterrichtet? Die Spannung steigt ins fast Unterträgliche.
Ein "Weltstar" - hautnah
Minuten später ist es soweit. Der Dalai Lama kommt. Kein Klatschen, nur andächtige Stille. Die offizielle Person geleitet Seine Heiligkeit sofort zu Wilfried Pfeffer und Klaus Beer. Der Dalai Lama erkennt Pfeffer. Ein Strahlen erhellt seinen ohnehin schon freundlichen Gesichtsausdruck. Er begrüßt ihn herzlich. Dann wendet er sich Klaus Beer zu und fragt, wo er signieren soll. Beer weist auf die dafür hell schattierte Stelle auf dem Schild. Ein "Weltstar", bekannt rund um den Globus, hautnah, auf Tuchfühlung. Dem Dalai Lama scheint das völkerverbindende Friedensprojekt "Fernwehpark" zu gefallen. Denn der Verantwortliche sagte: "Ich kann ihn nur informieren, ob er es macht, entscheidet Seine Heiligkeit selbst".
Und das ist die Sicht unseres Fernwehpark Fotografen von der anderen Seite. "Stars" sind diesmal die Köpfe der Securityleute mit "Knopf im Ohr".
Nachdem der Dalai Lama unterschrieben hat, blickt er freundlich auf, gibt den Stift zurück und faltet die Hände zum Gruß. Danach wird er sofort von den ihn umgebenden Sichertheisleuten abgeschirmt und zu seiner Limousine gebracht, die zentimetergenau am Ende des Roten Teppichs parkt.
Die sich dicht an dicht drängenden Tibeter und Schaulustigen haben keine Chance auf ein Autogramm oder Händeschütteln. Der Dalai Lama spricht nur kurz mit einem Mönch und hält die Hände segnend zu den rechts und links stehenden Menschen.
Auch der Fernwehpark Fotograf hat keinerlei Möglichkeit mehr für ein vernünftiges Foto, da weiter nur die Köpfe der den Dalai Lama abschirmenden Security im Bild hat. Nur ab und zu erhascht er sein Gesicht und drückt auf den Auslöser. Klaus Beer: "Hätte ich nicht im Vorfeld einen offiziell akkredierten Fotografen des Dalai Lama gebeten, die Schildersignierung mit zu fotografieren, hätten wir nicht einmal ein Bild".
Dann verschwindet die schwarze Limousine, an dessen Scheiben ein dunkler Vorhang es ermöglicht, sich vor Blicken zu schützen, aber auch, um aus dem Fahrzeug zu winken.
Als Wilfried Pfeffer, der andächtig das Schild trägt, Klaus Beer und FWP Fotograf Ralf Standke dann zum Parkhaus am Hauptbahnhof gehen, werden sie von einigen Anhängern des Dalai Lama umringt und gebeten, das Schild nochmal zu enthüllen. Klaus Beer: "Jetzt wird mir erst richtig bewusst, welchen Schatz wir da unser Eigen nennen dürfen. Die Tibeter falten die Hände, verbeugen sich vor dem Schild, berühren es ehrfürchtig. Dann wollen sie sich alle damit fotografieren lassen. Diesen Wunsch erfüllt Klaus Beer natürlich gerne.
Beer: "In Nürnberg hingen 7.000 und dann in Bamberg nochmal 5000 Menschen an den Lippen des Dalai Lama und wohin man blickt, ziert er die Titelseiten wie den "Spiegel" und andere namhafte Printmedien und Magazine. Wir waren ganz nah bei ihm und sind die Einzigen, die eine Signatur von ihm erhielten."
Berlin: 25.000 feierten den Dalai Lama wie einen Popstar
Am anderen Tag besuchte der Dalai Lama Berlin. Darüber schrieb die Presse: "25.000, darunter auch viele Tibeter, waren zum zum Brandenburger Tor gekommen, um den geistlichen Führer der Tibeter zuzujubeln. Es sollte eine politische Veranstaltung werden, doch Berlin feierte den Dalai Lama wie einen Popstar...
Als er die Bühne betrat, blickte er in ein Meer tibetischer Fahnen...Während seiner Rede brandete immer wieder Beifall auf."
(BILD vom 20.05.08)
Der Fernwehpark besitzt nun seine offizielle Unterschrift für den Frieden aller Menschen in der Welt. Ein Schatz, den wir jetzt offiziell im Fernwehpark präsentieren können.
Unser herzlicher Dank für die gute Zusammenarbeit geht an Wilfried Pfeffer und an den Verantwortlichen des Besuchskommitees.
Wenn der Dalai Lama im nächsten Jahr nocheinmal Deutschland besucht will Wilfried Pfeffer eine weitere Anfrage stellen, diesmal einen offiziellen Termin mit dem Dalai Lama zu erhalten. Denn es fehlen noch die Handabdrücke in Ton, mit dem Seine Heiligkeit damit symbolisch die Hand hebt für den Frieden in der Welt.
Außerdem will Klaus Beer einen eigenen TIBET-Pfahl nur mit Schildern aus Tibet bestücken, zu deren Erhalt sich ebenfalls Wilfried Pfeffer einbringen will.
Foto Schildersignierung: Guido Frebel
Foto Roter Teppich: Ralf Standtke