DEBORAH SASSON: "Operndiva"-Hände in Ton
Sie ist eine international erfolgreiche Klassik- und Opernsängerin: DEBORAH SASSON. Die Bandbreite ihres Repertoires reicht von der Oper über das Musical bis zum Pop.
Obwohl sie an der Metropolitan Opera in New York, am Braodway und an anderen zahlreichen berühmten Opernhäusern der Welt sang, ist sie keine "Diva" im herkömmlichen Sinn - sie ist weit mehr, eine sehr sympathische Frau ohne Berührungsängste.
Im Rahmen eines Charity Konzerts für Peter Hofmann wird Deborah Sasson in den "Signs of Fame" aufgenommen. Nach ihrem Auftritt mit Bass-Bariton Gunther Emmerlich erfolgt die Signierung ihres STAR-Schildes und die Handabdrücke alá HOLLYWOOD, die im Fernwehpark jedoch mit einem weit tieferen Hintergrund behaftet sind.
Bevor es richtig losgeht, erklärt Fernwehpark Initator Klaus Beer was zu tun ist, um möglichst plastische Handabdrücke zu erhalten: "Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten."
Die umstehenden Fotografen, dpa und Printmedienvertreter bitten, beide Hände schon mal entsprechend anzulegen.
Das Fotoshooting ist in vollem Gange.
Nun aber wird es ernst. "Jetzt am besten mit der linken Hand zuerst hinein in den Ton. Und dabei mit der rechten Hand jeden Finger einzeln und kräftig eindrücken", erklärt Klaus Beer.
Zarte Frauenhände und Ton, das ist schon manchmal nicht so einfach. Damit die Finger tiefere Abdrücke hinterlassen, bittet Deborah Sasson ihren Manager, ein bischen nachzuhelfen.
Mit männlicher Unterstützung zeichnen sich die Handabdrücke wunderschön in dem Spezialton ab. Nun ist die andere Hand an der Reihe.
"Während des Blitzlichtgewitters immer mal ein Blick in die Kameras bitte".
Nun folgt die wichtigste Pose. Das Friedenszeichen.
Denn mit ihren Handabdrücken alá HOLLYWOOD werden die Prominenten nicht nur für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport geehrt, sondern heben damit symbolisch auch die Hand ür den Frieden in der Welt.
Und da macht die sympathische Sängerin gerne mit.
Jetzt müssen die Handprints nur noch signiert werden.
Dazu ritzt Deborah Sasson ihren Namenszug in den Ton.
Für das Fotoshooting muß einfach alles stimmen. Auch der Bleistift, der zum Signieren des Tons verwendet wird, hat eine fotogene rote Farbe.
Die Aufnahme in den "Signs of Fame" ist eine schöne Sache. Deborah Sasson scheint die Aktion zu gefallen, die trotz aller Backstage Hektik doch noch sehr entspannt über die Bühne geht. Da nun alles geschafft ist, das Licht auch noch stimmte und die Künstlerin mit Freude bei der Sache war, fällt auch von Klaus Beer so langsam die Anspannung ab.
Und so sehen die Handabdrücke von Deborah Sasson aus.
Die Aktionen sind zu Ende, die Aufnahme in den "Signs of Fame" geschafft. Bevor es in die Garderobe zum Erfrischen geht, stellt Klaus Beer Deborah Sasson noch die Fernwehfrage: "Was bedeutet für Sie Fernweh? Gibt es da ein Lieblingsland oder Lieblingsstadt, wohin Sie gerne einmal oder immer wieder reisen wollen?" Des Weltenbummlers Augen beginnen plötzlich zu leuchten, als er ihre Antwort vernimmt. Was die Sängerin sagte, kann man in unsere Rubrik "Die FERNWEHFRAGE" erfahren.
Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens werden die Handabdrücke vom Hofer Töpferladen steinhart gebrannt. Zu sehen sein sollen sie dann einmal im Fernweh Star-Museum, das gegenüber des Fernwehparks geplant ist. Eingerahmt, unter Glas und in ansprechender Beleuchtung, so dass Licht und Schatten die Konturen wunderschön hervortreten lassen...