Der Ton und die starken Männer
Der Münchner Schauspieler GÜNTHER KAUFMANN, der von Rainer Werner Fassbinder entdeckt wurde und neben vielen TV- und Kinofilmen 2009 in Bully Herbigs Film „Wicki und die starken Männer“ mitspielte, war im April 2010 Talk-Gast in Daniel Küblböcks erster Internet-Talkschow, die aus den Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden ausgestrahlt wurde.
Unter den Talkgästen wie Juliette Schoppmann und Supertalent-Gewinner 2009 Yvo Antoni war auch Fernwehpark Initiator Klaus Beer, der den Schauspieler bei dieser Gelegenheit natürlich gleich in die „Signs of Fame“ des multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekts „Fernwehpark“ verewigte.
Nach der Signierung seines STAR-SCHILD`s folgte die Aktion der Handabdrück alá Hollywood.
Wie bei jeder Star-Handprint Aktion erklärt Klaus Beer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Handabdrücke zu erzielen und demonstriert dazu die Lage der Hände auf der Tonfläche.
„Zuerste beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten“, sagt Klaus und bringt die eine Hand von Günther Kaufmann schon mal in die richtige Positon.
Und mit den schon leicht aufgelegten Händen gleich einen Blick in die Fotokamera.
„Und dann mit der linken Hand beginnend, einfach hinein in die graue Masse“ erklärt Klaus Beer weiter. Und dann mit der anderen Hand jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken“.
Ein Hauch von Hollywood weht durch die Rhein-Main-Hallen“ in Wiesbaden. Günther Kaufmann scheint die Aktion sichtlich Spaß zu machen.
Und dann mit „viel Schmackes“ das Ganze auch umgekehrt mit der andere Hand.
„Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“, animiert Klaus weiter. Doch Günther ist so kräftig gebaut, daß er damit keine Mühe hat.
Und überhaupt, wer „aus dem Dschungel kam“, den kann nichts mehr erschüttern, der meistert alle Lagen des Lebens...
Na ja, so einfach scheint der Ausflug nach Hollywood nun doch nicht zu sein, scheint des Schauspielers Gesicht, das sein Gefühlsleben widerspiegelt, auszudrücken.
„Und Action“. Günther drückt kräftig zu. Die Handprints sollen ja richtig schön werden.
Und dabei auch immer wieder einen Blick in die Kamera des Fernwehpark Star-Fotografen.
Es macht eine Freude, mit dem sehr sympathischen Schauspieler zusammenzuarbeiten,. denn er macht für das Shooting ganz toll mit.
Doch all die teils auch lustigen Bilder beinhalten einen ernsten Hintergrund. Denn mit den Handabdrücken alá Hollywood werden die Stars nicht nur für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport geehrt, sondern heben damit vorallem symbolisch die Hand für den Frieden in der Welt.
Und da macht Günther Kaumann natürlich gerne mit, der als Sohn einer Deutschen und eines US-amerikanischen Soldaten im Münchner Stadtteil Hasenbergl geboren wurde und am liebsten in... leben würde.
Denn Klaus Beer stellt ihm natürlich auch die berühmte „Fernweh-Frage“ nach seinem Lieblingsland oder Lieblingsstadt auf der Welt. Was Günther Kaufmann darauf antwortet, kann man in unserer separaten Bilderstory „Die FERNWEH-FRAGE“ erfahren. .
Dann müssen die Handprints nur noch signiert werden.
Dazu ritzt der Schauspieler seinen Namenszug in den Ton, der vom Hofer Töpferladen nach Geheimrezept extra für die Star-Handabdrücke entwickelt wurde.
Und für die Leserinnen und Leser unserer Homepage-Story und für Pressebilder muß man last not least natürlich auch sehen, wie die Handabdrücke ausgefallen sind.
Zu sehen sollen die Handabdrücke, die im Gegensatz zu den Schildern natürlich nicht im Freien präsentiert werden können, einmal im „Fernweh Star-Museum“, daß gegenüber des Fernwehpark geplant ist. Unter Glas und mit entsprechender Beleuchtung, durch die die Reliefs optimal zur Geltung kommen.
Günther Kaufmann verstarb am 10. Mai 2012 während eines Spaziergangs im Berliner Stadtteil Grunewald an einem Herzinfarkt. Der "Fernwehpark" wird die Begegnung mit diesem sympathischen Schauspieler in einem würdigen Gedenken bewahren.
Fotos: Ralf Standke
Webmaster: Jörg Platenik