LISA FITZ: Feeling Hollywood – doch fehlt da nicht was?
Sie begeistert jährlich über 50.000 Menschen bei ihren Auftritten und erhielt für ihre literarische und darstellerische Arbeit viele Preise. Nun kam eine weitere Ehrung dazu, nämlich ihre Aufnahme in den "Signs of Fame" des Hofer Fernwehparks. Nach der Signierung ihres Starschildes wehte ein Hauch von Hollywood durch den Fernwehpark, die "Handabdrücke in Ton" standen auf dem Programm.
Wie immer erklärt Fernwehpark Initiator Klaus Beer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Handabdrücke zu hinterlassen. Erstmal mit beiden Händen den Abstand festlegen....
...und dann mit einer Hand beginnen, das heißt, jeden einzelnen Finger mit der anderen Hand kräftig in die graue Tonmasse eindrücken.
Und dabei auch mal einen Blick in die Kamera bitte.
Das Ganze nun umgekehrt mit der rechten Hand.
Lisa Fitz lächelt. Doch das müßte Schauspiel sein. Denn es ist kalt in Hof. S....kalt. Dunkelgraue Wolken liegen über dem Fernwehpark. Hollywood Feeling zwar, aber es fehlt etwas ganz entscheidendes. Die heißen Strahlen der Sonne wie auf dem „Walk of Fame“ in L.A., im Sonnenland Kalifornien. Deshalb ist es nicht ganz angenehm, bei solchen Temperaturen die Hände in die graue, eiskalte Tonmasse zu drücken. Und vorallem: Lisa muß die Finger sogar eine Zeitlang darin lassen, denn erst durch die Körperwärme gleiten sie langsam immer tiefer in den Ton...
Mit den Handabdrücken werden die Künstler bei ihrer Aufnahme in den „Signs of Fame“ nicht nur für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Schauspiel oder sozialem Engagement geehrt, sie heben damit auch gleichzeitig ihre Hände für den Frieden in der Welt. Und da macht natürlich auch Lisa Fitz gerne mit.
Und das, obwohl sie schon leicht erkältet ist und ihre weiteren Auftritte nicht gefährden darf. Doch diese Fotopose muß noch sein.
Jetzt fehlt nur noch ihre Unterschrift zwischen den Handabdrücken.
Bedächtig „kratzt“ Lisa Fitz ihr Autogramm in die graue Masse.
Mit Freude präsentieren Lisa Fitz und Klaus Beer das Ergebnis. Wir sind uns sicher. Hollywood könnte es nicht besser machen. Übrigens. HOLLYWOOD hat gerade zugesehen. Klaus Beer rief eine bekannte Schauspielerin in L.A. an, die durch die beiden Webcams am Fernwehpark die ganze Aktion mitverfolgte. Und das durch den Zeitunterschied zu unchristlicher Stunde, nämlich morgens um vier.
Sind sie nicht schön geworden? Jetzt müssen die Abdrücke nur noch trocknen, lufttrocknen, bis sie dann ca. 3 Wochen später durch Frau Wolfrum vom Hofer Töpferladen, der den Spezialton und die Verarbeitung für den Fernwehpark sponsert, gebrannt werden.