Hofer Fernweh-Park Hofer Fernweh-Park

 

„Gernstl unterwegs“ – im Hofer Fernwehpark

Seine Reportagenreihe im Bayerischen Fernsehen „Gernstl unterwegs“ genießt Kultstatus.

Gernstl

Seit 1983 ist ER unterwegs, Franz X. Gernstl (Mitte), mit seinen Freunden, die gleichzeitig sein Filmteam sind, mit dem Kameramann HP Fischer (links) und dem Mann für den Ton, Stefan Ravasz (rechts).

Unterwegs in einem – meist rotem – Fahrzeug, früher VW-Bus, quer durch Deutschland, Österreich, Südtirol und in der Schweiz. Immer auf der Suche nach Menschen und ihren Geschichten, nach Aussergewöhnlichem eben. Früher, laut ihrer DVD-Filmbeschreibung: auf der Suche nach den besten Weibern, dem besten Bier und den besten Bratwürsten.“

Meist ungeplant, spontan, geht Gernstl. auf Menschen, wie er sagt „rechts und links der Straße“ zu – und bringt diese auf sehr charmante Art dazu, ein wenig – doch meistens sehr viel - von sich und ihren, mit ihnen verbundenen, „Besonderheiten“ zu erzählen. Rumfahren auf der Suche nach irgendwas

„Rumfahren auf der Suche nach irgendwas“ – lautet seine Devise. Das, was da bisher dabei herausgekommen ist, hat ihm sogar zweimal den „Adolf-Grimme-Preis“ und den Bayerischen Fernsehpreis eingebracht.

Und er hat mit einen echten Kinofilm begeistert, mit dem Titel „Gernstls Reisen – auf der Suche nach dem Glück“, ein Film „über den ganz normalen Wahnsinn zwischen Flensburg und Garmisch-Partenkkirchen... Eine Hyme auf das Leben, wie es auf seiner DVD heißt. Dieser Film war übrigens eine der Kinoüberraschungen des Jahres 2006.

Weiter produziert Franz X. Gernstl mit seiner TV-Produktion „megaherz film und fernsehen“ andere Fernsehbeiträge und arbeitet dabei u.a. auch mit Star-Regisseurin Dorris Dörrie zusammen.

Franz X Gernstl und seine Freunde sind für ihre TV-Sendereihe eigentlich laufend unterwegs. Nach dem Ersterfolg des TV-Films „51 Grad Nord- Deutschland querdurch“ von 1992, für den er für Buch und Regie mit dem „Adolf-Grimme-Preis“ ausgezeichnet wurde, ging es weiter mit:

1999 - Gernstl unterwegs - Eine Reise entlang der Bayerischen Grenzen
2001 - Die Landshuter und ihre Hochzeit
2002 - Gernstl in den neuen Bundesländern - Eine Reise entlang der B2
2002 - Gernstl in Regensburg
2002 - Gernstl im Königswinkel
2002 - Gernstl am Chiemsee
2004 - Gernstl in den Alpen
2004 - Ein Bayer fragt sich durch
2004 - Die Welt von Jan und Elke
2005 - Gernstls Kochgeschichten
2006 - Gernstl in Istanbul
2006 - Gernstl in Wien
2006 - Gernstl in Nürnberg
2006-08 - Gernstls Deutschlandreise

Und im April 2010 traute Fernwehpark Initiator Klaus Beer seinen Augen nicht, als er...

Gernstl

...Gernstls berühmten „roten Bus“ am Fernwehpark entdeckte...

Gernstl

Samstagnachmittag, 15.30 Uhr. Es ist nach Ostern, das schöne Wetter ist dahin, es ist trüb und kalt. Kein Problem aber für Kameramann HP Fischer, der schon bei jedem Wetter an 1001 verschieden Örtlichkeiten gedreht hat.

Gernstl

Gernstl

Und Tonmann Stefan Ravasz, wie Kollege Fischer, ist von Anfang an im Fernwehpark „in Action“. Denn schon der Gang über die Straße zum Fernwehpark - das erste Zusammentreffen von Franz X. Gernstl mit Klaus Beer (Gernstl: „Sind Sie der Herr des Schilderwalds?“) - wurde hautnah mitgefilmt.

Gernstl

Wie auch alles andere dann, bei dem über zwei Stunden dauernden Rundgang durch den Fernwehpark. Es gab wohl, ausser dem Kassetten und Batteriewechsel, kaum eine Situation, die nicht mit der Kamera eingefangen und hautnah dokumentiert wurde.

Gernstl

Und da ist er auch selbst: FRANZ X. GERNSTL, dessen TV-Sendereihe seit mittlerweile 27 Jahren Millionen von Zuschauern begeistert und ein festes Publikum an die Bildschirme fesselt, unzählige Fans sein eigen nennen darf und zum Kultstatus avancierte - und diesmal als ganz besondere Location für eine Berichterstattung auserkoren hat: Das multikulturellen und völkerverbindende Friedensprojekt „Fernwehpark Signs of Fame“ im oberfränkischen Hof.

Gernstl

Bereiten den Dreh vor: von links Kameramann HP Fischer, Regisseur Fraz X Gernstl und Tonmann Stefan Ravasz.

Gernstl

Und „Action“ – oder besser gesagt: „Dauer-Action“. Klaus Beer, der im Laufe des Bestehens des Fernwehparks schon vor vielen Fernsehkameras stand ist es gewohnt, ein paar Parts zu sprechen und dann wird abgebrochen, eine neue Location für die nächste Einstellung gesucht. Doch hier ist alles ganz anders...

Gernstl

Die Kamera ist hier immer und überall mit dabei. Volle zwei Stunden lang.

Gernstl

Klaus Beer: „Da kann man nichts vorgefertigtes bringen. Ein paar der üblichen Standardsätze vielleicht, die den Grundgedanken der GLOBALEN BEDEUTUNG des Friedensprojekt für die Fernsehzuschauer, allgemein verständlich formuliert, transportieren – aber sonst ist alles wirklich spontan locker vom Hocker“.

Gernstl

Gernstl gelingt es, die Menschen, die er besucht, einfach reden zu lassen – uns mit seiner ruhigen, sympathischen Art sich weiter zu öffnen, auch viel Persönliches aus ihnen „herauszukitzeln“.

Gernstl

In der Regel steht Gernstl neben seinem TV-Partnern und unterhält sich einfach mit ihnen, doch hier drückt der Regisseur für die Bilder zu der Story in der Fernwehpark Homepage selbst auf die Fotokamera.

Gernstl

Und Klaus Beer erzählt von all dem, was er sonst noch nie über den Fernwehpark darüber hinaus gesagt hat, was ihn ganz persönlich dazu trieb, dieses Projekt hier in Hof zu installieren, über seine „Überlebensstrategie“ in einem ungeliebten Beruf, mit der er es schaffte, vierzig Jahre zu „überleben“, über seine Lieblingsorte auf der Welt, ob er in Hof gerne lebt, wo er einmal begraben sein möchte und auch darüber, wie die Hofer selbst zu diesem Projekt stehen. Denn danach hat Gernstl Beer auch gefragt.

Ob das alles letztendlich im Film zu sehen sein wird, weiß Klaus Beer nicht. „In der Regel dauern die Beiträge zwischen vier und zehn Minuten“, sagt Gernst.. Lassen wir uns also einfach mal überraschen, was da am Schneidetisch letztendlich Einzug in die Sendung finden wird.

Gernstl

Das große Outing vor Gernstls Filmkamera

Klaus: „Wahrscheinlich habe ich mich viel zu viel geoutet, aber das ist so typisch eben für Gernstl. Er ist so sympathisch, daß man ihm gerne sein Herz ausschüttet. Und auch seine Filmfreunde sind echte Kumpels. Ja man kann sogar sagen, Kollegen. Denn Klaus verfällt bei jedem Kassettenwechsel mit Kameramann Fischer sofort in ein Fachsimpeln – denn Filmedrehen in der Welt, das ist die große Leidenschaft von Klaus. Ja man kann sogar sagen, sein LEBEN.

Und Klaus erzählt von dem, was ihm dabei besonders wichtig ist, und ihn dazu getrieben hat, den Fernwehpark zu errichten. „Ich spreche nicht aus der Theorie, sondern aus der Praxis. Durch über 30 Jahre Reisen mit der Kamera um die Welt weiß ich, wie wunderschön unser Blauer Planet ERDE ist und sie dumm der Mensch, der durch Krieg, Terrorismus, Machtgeilheit und Krieg soviel Leid über Unschuldige bringt. Deshalb habe ich mir eines geschworen, NICHT zu tun. Nämlich NICHTS zu tun. So steht der Fernwehpark, bewußt gegründet am 9. November 1999 – Zehn Jahre nach dem Fallen der Mauer – als Zeichen für grenzenlose Freiheit und für Völkerververständigung. Und ich freue mich sehr, daß bis zum heutigen Zeitpunkt über 300 Prominente und Stars im „Signs of Fame“ mit der Signierung ihres Star-Schildes und ihren Handabdrücken in Ton ein öffentliches Zeichen für den Frieden in der Welt gesetzt und dabei mitgeholfen haben, diese Friedensidee um die ganze Welt zu transportieren.“

Klaus Beer, bekannt für konkrete Aussprache und Umsetzung von allem, was ihn tief im Innern des Herzens bewegt, führt Gernstl und sein Filmteam dann ganz bewußt zu zwei Pfählen: „Hier sehen Sie an zwei Beispielen, was der Fernwehpark aussagen will: Hier haben wir bewußt ein Schild, erhalten vom Weißen Haus aus Washington D.C., zwischen arabische Schilder gehängt – denn auch da könnte und sollte Frieden herrschen. Und setzt eins drauf. Sollen sich doch die, wenn sie es unbedingt haben müssen, ruhig in die Luft sprengen, aber dann in der Wüste und weit weit weg von anderen, unschuldigen Menschen, die mit diesem kranken Gehirnen nichts am Hut haben...“

Oder hier, „und zeigt dabei auf die fünf Pfähle in der Asien-Ecke. „Hier sehen Sie ein Schild des Tibeters LOTEN NAMLING, einem Künstler, der mit dem DALAI LAMA auf Deutschland Besuch unterwegs war – inmitten von chinesischen Schildern. Darüber den Spruch. „CHINA and TIBET in Frienship“ und darüber „Yes we can“, den Spruch Barack Obamas. Es kann und darf doch nicht sein, daß ein Land ein anderes unterdrückt, Mönche grausam ermordert, Jahrhundertealte Kunstschätze zerstört.

Dann wieder Milliarden für Panzer und Raketen ausgibt, die nur Tod und Zerstörung bringen. Auf der anderen Seite sterben in Indien und Afrika die Menschen, weil sie nicht zu essen haben. Und wir müssen bei jedem Arztbesuch 10,00 Euro hinblättern, da die Regierung kein Geld hat – für Waffenrüstung und anderen Scheiß aber schon. Wie krank ist blos der Menschen Gehirne“.

Unsere Welt ist so groß und hätte, wenn man sich nur anstrengen würde es umzusetzen, für alle Menschen Platz, darauf zu leben. In Frieden.“

Süchtig nach Amerika, INDIEN und: München

Auch macht Klaus Beer beim Rundgang durch den Fernwehpark kein Hehl daraus, daß er der absolute Amerikafan ist. Beer: „Sie sehen hier, wenn Sie sich umdrehen, gleich gegenüber der Asien-Ecke, das Star-Schild von KEVIN COSTNER.

Ich liebe HOLLYWOOD und großes Kino, bin geradezu süchtig nach Amerika – denn solche Landschaften findet man nirgendwo anders sonst in der Welt. So möchte ich auch unbedingt gegenüber des Fernwehparks das „FERNWEH DINER Star-Museum-Cafe“ errichten, wo ich noch Investoren suche. Back to the sixties und lukullisch rund um die Welt. Dort sollen dann auch die Handabdrücke der Stars und weitere persönliche Gegenstände der Promis aus dem Signs of Fame ausgestellt werden, wie in den Hard Rock Cafes zum Beispiel“.

Gernstl. „Und wo würden Sie am liebsten leben? Klaus Beer: „Notgedrungen hier in Hof, da meine Frau als Gemeindevertreterin der Evanglisch methodistischen Kirche sehr mit Hof verwurzelt ist, doch ich selbst bezeichne mich nicht als Franke, nicht als Bayer, mit ist das alles völlig wurscht. Ich denke und fühle Global. Leben würde ich am liebsten und sofort, wenn es möglich wäre ab der nächsten Stunde, in Santa Monica oder Malibu, in meinem geliebten L.A. halt... Deshalb habe ich ja auch hier im Fernwehpark einen kleinen „Walk of Fame“ installiert, vergebe wie in Hollywood STAR-STERNE an die Stars, bei uns „Boulevard der Humanität“ genannt.

Meine Lieblingsstädte sind deshalb in folgender Reihenfolge der Priorität Los Angeles, Las Vegas, Hongkong und München“. Gernstl stutzt. „München?“ „Ja München“ sagt Beer, „das mochte ich schon immer. Lasse keine Gelegenheit aus, in diese Stadt zu kommen, mich treiben zu lassen in der Fußgängerzone, in Schwabing... Da kann man so herrlich bummeln und shoppen. Und lachend: „Fast so schön wie in der Melrose Road in L.A.“ oder in Haight Asburie in San Francisco, dort, wo die Blumenkinder waren. Ich bin wahrscheinlich der letzte Hippie. Sie sehen es an meiner Frisur. Ich hasse kurze Haare. Deshalb mag ich auch Thomas Gottschalk mit seinem Faible für Amerika so...“

„Und die Musik von damals. Die Sixties. Für mich die schönste Musik, die es je gab. „San Franciso von Scott Mc Kenzie“... Gänsehaut pur, jedes Mal, wenn ich diesen Song höre.“

Im Fernwehpark prasseln die verschiedensten Themen von allen Seiten auf die Besucher herein. So auch auf Gernstl und sein Team. Klaus Beer führt zum Kulmbach-Schild von Thomas Gottschalk, dann in die „Schilderstraße Australien“... Wo anfangen, wo aufhören. Doch eigentlich wollte er Gernstl die München-Schilder zeigen...

„Da vorne ist nun der besagte MÜNCHEN-PFAHL mit seinen Partnerstädten, diese wurden mir vor Jahren schon im Rathaus von München übergeben...“ erzählt Klaus Beer weiter und versprüht auf dem Weg dorthin noch weiter ganz persönliches Fernweh. Denn das genau möchte Gernstl ja auch hören.

„Aber, mein absolutes Lieblingsland, ist INDIEN. Denn da bricht mein wahrscheinlich nie zu stillendes Fernweh wieder mit mir durch. Wenn ich die Augen schließe, sehe ich sofort den „Palast der Winde“in Jaipur vor mir, die Wüsten Rajastans, das exotische Getriebe auf den unglaublich bunten Märkten, dann Bombay, Madras, die Waschungen am heiligen Fluß Ganges in Benares, genauer Varanasi... da sind wir bei Sonnenaufgang hinausgefahren und haben vom Ganges aus die Waschungen gefilmt, die heiligen Männer, die Gurus, unglaublich, Gänsehaut pur... dann sehe ich die Palmenwälder von Kerala vor mir, Millionen von Kokospalmen, ein Traum, ein Fernwehtraum...“ Indien kommt bei mir noch vor Amerika, und das muß was heißen...“

Und schon ist Klaus Beer im „Kopfkino“ selbst, wie er immer sagt, weit, weit weg – diesmal in Indien eben, und doch mitten im Fernwehpark in Hof. Wie es auch sein soll und muß, bei einem Bummel durch die Schilderreihen.

Gernstl

Die Dreharbeiten sind zu Ende – da kommt die Sonne heraus. Zu spät, aber macht nichts. So konnte wenigstens in der Kälte des Vorfrühlingstages das sprichwörtliche Fernweh vor der Kamera so richtig umgesetzt werden...

Gernstl

Gernstl

Abschied von Franz X. Gernstl, HP Fischer und Stefan Ravasz – und man kann nur gespannt auf das sein, was Gernstl in seinem Film „Gernstl unterwegs“ diesmal aus dem Hofer Fernwehpark mitgebracht hat.

Gernstl

Zum Schluß schenkt der Regisseur Klaus Beer noch seinen Kinofilm auf DVD „Auf der Suche nach dem Glück“. Klaus Beer freut sich sehr darüber. Und verrät, daß er diesen Film so bald als möglich im Beer´schen Heimkino auf Großleinwand und Beamer mit viel Kinofeeling zusammen mit seiner Frau Erika anschauen will. „Ich freue mich sehr darauf, denn ich liebe Roadmovies, ich bin regelrecht ein Fan davon. Deshalb habe ich auch die Route 66 verfilmt und den Highway 50, „the loniest street of America“. Da habe ich genau das getan, was Sie seit 27 Jahren machen.

Wir sind da losgefahren, am Atlantik – quer durch 12 US-Bundesstaaten, um dann am Pazifik, in San Franciso, wieder rauszukommen. Immer auf der Suche nach interessanten Menschen und deren Geschichten, man könnte auch sagen: „Beers Reisen – auf der Suche nach dem Glück“ – das habe ich damals auf dieser Tour, abseits jeglichen Tourismus, gefunden...“

Inspiriert von der Welt: Wüstenlandschaften in Beers Garten

Gernstl

„Und was machen Sie, wenn Sie mal nicht filmen, nicht fotografieren, nicht schreiben, keine Stars in den Fernwehpark aufnehmen?“ „Dann entspanne ich mich in unserem Garten.“, antwortet Klaus Beer. Aber nicht im Liegestuhl natürlich. Ich muß immer was tun, kann meine fünf Minuten ruhen.“

„So ist auch unser Garten anders als alle anderen Schrebergärten um uns herum. Keine Beete, keine Kartoffeln, kein Gemüse, keine geraden Linien und Einfriedungen. Das hasse ich. Ich baue da am liebsten Steingärten, Teichlandschaften, Wüstenlandschaften. Nach jeder Reise bin ich so inspiriert, daß ich einfach loslegen muß, die Wüsten der Welt in Miniatur nachzubauen.“

„Dürfen wir das mal sehen?“ fragt Gernstl interessiertl. Klaus Beer ist erstaunt, hat das doch mit dem Fernwehark überhaupt nichts zu tun. Sagt aber sponton „OK“. „Ja warum denn nicht?“

So spielt sich „Gernstls-Reisen“ in Hof dann noch woanders ab. Im Schrebergarten von Klaus Beer, in seinem „Wüstengarten“. Dort liegen viele viele Steine scheinbar planlos herum. Doch jeder Stein wurde, so Klaus, genauso angeordnet, wie ich ihn haben wollte. Das Gestein wird so arrangiert, als hätte es die Natur gemacht. Denn die ist der größte Künstler. Ein Lebensraum für Kleintiere, Reptilien, Echsen, Insekten. Ich bin sehr natürverbunden und kann selbst mit 58 Jahren noch immer staunen wie ein Kind über die Schöpfungen Gottes auf unserem wunderschönen Blauen Planeten. Und wenn dann Libellen schlüpfen, ich Teichmolche entdecke, vor einigen Jahren hatten wir sogar eine kleine Ringelnatter, die sich mitten in meinen Wüstenkakteen räkelte – das ist das mit Schönste, was man so in der Natur erleben kann.“

Klaus Beer weiter: „Wie Sie sehen, wollte ich alles werden, früher auch Landschaftsarchitekt, nur nicht Banker. Zahlen, Formulare, Bürokratie, für mich war das schon immer ein Brechmittel.“

„Ich habe auch Bankkaufmann gelernt“, sagt Gernstl, und bin Filmer geworden. Kein Wunder, daß sich die Beiden so gut verstehen...

Zur Startseite