Hofer Fernweh-Park Hofer Fernweh-Park

 

5 Fernsehteams drehen innerhalb von wenigen Tagen in Hof

Nach dem Medienspektakel bei der Star-Stern-Verleihung von Hans-Dietrich Genscher und (in Vorbereitung)Freiherr von und zu Guttenberg berichteten gleich weitere 5 TV-Teams - innerhalb von wenigen Tagen - über den Hofer Fernwehpark

Nach einem TV-Team des BR, das die Kulisse des Fernwehparks für eine Folge der Serie "Bayern - Deine Namen" nutzte, drehte ein weiteres Team des Bayerischen Rundfunks, um ein Fünf-Minuten Porträt über das multikulturelle Hofer Friedensprojekt zu erstellen. Dazu weilte die Redakteurin Tanja Rohr zuerst einmal allein in Hof, um nach einer dreistündigen Führung mit Klaus Beer einen Drehplan für die Filmarbeiten zu erstellen. Danach fing ein Fernsehteam die Bilder der Star-Stern Verleihung an Hans-Dietrich Genscher ein.
Drei Tage später reiste ein anderes TV-Team an, um in fünfstündiger Dreharbeit letztendlich die Schilder und deren Geschichten selbst zu filmen. Der Film wird am Sonntag, den 16. August 2009, 18.05 Uhr, in der „Frankenschau“ des Bayerischen Rundfunks ausgestrahlt.

Bereits am Tag vorher, am Samstag, drehte ein BELGISCHES FERNSEHTEAM der Größenordnung wie der ARD im Fernwehpark und am darauffolgenden Montag hat sich ein weiteres TV-Team von "SPIEGEL ONLINE" angesagt. Einen Tag später wählte SAT 1 für eine Gemeinschaftsproduktion von ZDF, ARD und ORF für die Sendung "KULTURZEIT" Hof als Endziel über ihre Sendereihe "20-Jahre Mauerfall" aus. Hierzu wurde nach dem Start in Lüneburg der Fernwehpark in Hof als Location gewählt.

BR-FRANKENSCHAU „The making of...“

Sehen Sie in dieser Bilderstory am Beispiel der „Frankenschau“ des Bayerischen Rundfunks das „Making of“ zu dem FÜNF-Minuten Beitrag, der für Fernsehverhältnisse ein ausgesprochen langes Porträt über den Fernwehpark ist. Der Fernwehpark dankt schon jetzt der Redakteurin Tanja Rohr und ihrem Team für die Arbeit zu diesem Film.

Als das TV-Team des Bayersichen Rundfunks anrückt (die Redakteurin Tanja Rohr kommt aus Bamberg angefahren, der Kameramann und der Tontechniker aus jeweils anderen Orten), herrscht herrlichstes Wetter im Fernwehpark. Die Sonne lacht vom Sommerhimmel, ein idealer Drehtag.

Kurz zuvor hat Klaus Beer unter den Besuchern des Fernwehparks zwei Touristen entdeckt, bei denen Globetrotter Beer sofort mit geübten „Fernweh“-Blick feststellt, daß diese von weit her kommen müssen. Ein gewisser „Aussie“-Look, an „Crocodile Dundee“ erinnernd, bleibt Klaus nicht verborgen, hat er doch in down under seinen ersten 16-mm Film Reisefilm „TransAustralia – Rotes Abenteuer Outback“, gedreht.

Sofort spricht Klaus die beiden Traveller an. Und wirklich. Sie kommen aus Australien, schauen sich in Hof den Fernwehpark an und reisen weiter nach Berlin. Sofort führt Klaus sie zu der „Schilderstraße Australia“, die der Fahrradabenteurer Tilmann Waldthaler vom Roten Kontinent mitgebracht hat und mit Schildern aus down under weiter ausbauen will.

Die beiden sind begeistert. Begeistert ist auch die Redakteurin des Bayerischen Rundfunks, die den Hinweis von Klaus Beer sofort aufnimmt und die australischen Gäste vor die Kamera holt.

Der Kameramann des BR ist ein alter Hase im Filmgeschäft. Seit über 30 Jahren ist er als Kameramann in der Welt unterwegs und hat jetzt, wie er sagt, keine Lust mehr, von einem Kontinent zum anderen zu jetten. Er arbeitet jetzt für den BR für Reportagen, die in der Umgebung von Nürnberg abgedreht werden. Ein versierter Kameramann also, mit Blick für gute Bilder.
Das hofft auch Klaus Beer, der sagt: „Es haben schon viele TV-Teams im Fernwehpark gefilmt, aber meist war ich von deren Bildern enttäuscht. Die filmten doch glatt die Pfähle seitlich, so daß die Bilder aufrissen und die unattraktiven Schmalseiten der Pfosten dominierten. Da dreht sich mir als Kameramann, der nur in Bildern denkt, der Magen um.“
Aber bei diesem Profi hinter der Kamera braucht Klaus Beer solche Befürchtungen sicher nicht zu haben.

Einfach ein schöner Zufall, daß die beiden Traveller aus Australien heute im Hofer Fernwehpark sind. Ob sie schon HEIMWEH haben, nach down under? Als Klaus Beer ihnen von dem Fahrrad-Abenteurer Tilmann Waldthaler erzählt, lassen sie es sich nicht nehmen, unter seinem Star-Schild mit Klaus Beer ein Erinnerungsfoto zu machen.
Denn Klaus Beer sagt: „Bitte schickt mir auch Eure Ortsschilder, die bringen wir dann hier in der Schilderstraße Australia an.“

Bei der Besprechung des Manuskripts für den Dreh mit Redakteurin Tanja Rohr tauchte zufällig Alfred Eiber im Fernwehpark auf, der schon viele schöne Schilder für das Projekt beigesteuert hat. Und er brachte wieder eines mit. Das 60igste. Aus (in Vorbereitung) VILLAGRAZIA, übergeben von vielen IPA-Reisenden, die mit ihm als Reiseleiter in Sizilien waren. Alfred Eiber ist ehemaliger IPA-Vorsitzender der International Police Association, Sektion Hof – und Fernwehpark Vereinsmitglied. Und einer der Rührigsten dazu.

Tanja Rohr war davon so begeistert, daß sie ihn bat, das Schild doch noch einmal für den Dreh mitzubringen und an Klaus Beer zu übergeben.

Gesagt, getan. Alfred kommt mit Enkelin Julia, die begeistert bei der Filmarbeit mitmacht.

„Was für ein Wahnsinns-Schild. Wo mache ich das blos auf ? Das muß ich ja glatt über zwei Pfosten legen...“ Klaus Beer ist begeistert und muß seine „Rolle“ vor laufender Kamera nicht spielen. Seine Freude über das Schild ist echt.

Da Alfred Eiber zudem noch so schön erzählen kann, wird er ebenfalls vor die Kamera geholt und über den Erhalt des Schildes und zu seiner Begeisterung für den Fernwehpark interviewt.

Da wie erwähnt bereits ein anderes Fernsehteam des BR die STAR-STERN Verleihung an Hans-Dietrich Genscher gefilmt hat, wird nun in logischer Schlußfolgerung auch das Anbringen des Schildes dokumentiert.
Im Bild von links die Fernwehpark Vereinsmitglieder und tüchtigen Helfer, wenn es um das Anbringen von Schildern geht, Werner Mocker und Ralf Standtke. Ralf ist zudem auch einer der offiziellen Fernwehpark-Fotografen bei Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“.

In Macro wird dabei auch das Einklopfen von Sicherungspolzen in die Schrauben gefilmt, damit die Schilder nicht mehr „entfernt“ werden können.

Klaus Beer kennt, als passionierter Filmemacher, eine gute Einstellung von der anderen Straßenseite. Von dort nämlich kann man im Telebereich die exotische Schilderfront wunderschön zusammenziehen und atmosphärisch dicht erscheinen lassen.

Der innere Trieb ist nicht zu bremsen - Süchtig nach dem Blick durch einen Sucher

Und kaum hat der Kameramann nicht aufgepasst, juckt es Klaus Beer in den Fingern und er muß seinem inneren Trieb folgen, endlich einmal wieder hinter einen richtigen Kamera zu stehen. Nach insgesamt 32 abendfüllenden Reise-Kulturfilmen in der ganzen Welt denkt und fühlt Klaus nur noch in Bildern und könnte OHNE KAMERA in kein tolles Fernweh-Land fliegen.

Klaus Beer: "Käme ich in Indien, Nepal, Ladakh, Sri Lanka oder anderen exotischen Ländern ohne Kamera an, würde ich mir sofort die Augen verbinden, denn ich wollte, ohne den Blick durch den Sucher einer Filmkamera, dieses exotische Getriebe auf den bunten Märkten gar nicht erst sehen. Ohne einen Film zu machen, würde ich solche Länder nicht betreten. Ich könnte es nicht ertragen, all die exotischen Bilder einfach so an mir vorbei rauschen zu lassen. Die müssen einfach auf Zelluloid, und jetzt eben auf Chip gebannt werden. Ich gebe es zu. Ich bin fernwehsüchtig und süchtig danach, alle diese wunderbaren Eindrücke von Land und Leuten, Sitten und Gebräuchen in den Sucher regelrecht heineinzukomponieren. Dabei spielt Ästhetik eine große Rolle. Jede Szene muß in hervorragender Fotografie entwickelt werden. Licht, Farben und Stimmungen müssen dabei immer ein Stilmittel sein."

Deshalb habe ich meinen Frust, wie zur Zeit großes Kino abgedreht wird, zum Beispiel grauenhafte Hand-Wackelkamera, zu schnelle Schnitte und vieles andere auch einmal mit dem Regisseur SEBASTIAN NIEMANN besprochen, der erst vor kurzem nach Roland Emmerich, Bernd Eichinger und Wim Wenders im "Signs of Fame" verewigt wurde. Wen`s interessiert, der findet unter TERRA FILM auch meine ganz persönlichen Filmkritiken des "großen Kinos" in Hinblick auf Kameraführung, Bildaufbau und Schnitt - und "technischen Verbrechen am Film".

Um ein Porträt des Fernwehparks zu erstellen, benötigt der Cutter genügend Schnittbilder, wie Closeup-Einstellungen von Ortstafeln und Star-Schildern wie z.B. des Dalai Lama und Denzel Washington.

Dann geht es über die Straße. Hier wird die Kamera auf die Wiese gelegt und aus der „Ameisenperspektive“ die Panoramakulisse des Fernwehparks gefilmt.

Für diese Szene muß sich Klaus Beer im Schilderwald „verirren“

Und überlegen, wo er am besten das große Schild von „Villagrazia“ unterbringen könnte. „Also hier geht es schon mal nicht“.

Der Kameramann braucht eine Naheinstellung der Brille und richtet schon mal das Haar, damit die Gravur des Bügels auch deutlich zu sehen ist.

Denn darin ist der Name „Fernwehpark“ eingestanzt und auf der anderen Seite „Los Angeles“, die Lieblingsstadt des Weltenbummlers, Filmemachers und Fernwehpark Initiators.

„Sie sind mein roter Faden“, sagt Tanja Rohr. Jetzt haben wir die Grundbilder eingefangen, jetzt brauchen wir von Ihnen O-Töne.

Klaus Beer wird für vor die Kamera geholt und erzählt über Idee, Entstehung, Ziel und natürlich über die Globale Bedeutung des multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekt, hinter dem, im integrierten „Signs of Fame“ bis dato über 250 Stars hinter dieser Idee stehen und mithelfen, diese Friedensbotschaf um die ganze Welt zu tragen.

Drehpause – für Klaus Beer. Nicht aber für den Kameramann, der schon wieder einige interessante Bilder entdeckt hat und diese dynamisch, mit „entfesselter“ Kamera, in Fachsprache, „ohne Stativ“, einfängt.

Natürlich wird auch dem Themenpark der „Kuriosen Ortsnamen“ ein Part in dem Film gewidmet. Hier wünscht sich die Redakteurin vom Kameramann „schräge Bilder“, also passend zu den lustigen Ortsnamen.

Dann geht es zum „Walk of Fame“ von Hof. Doch hier heißt dieser „Boulevard der Humanität“. Klaus Beer erzählt vor der Kamera, warum diese STAR-STERNE eine ganz andere Bedeutung als die Sterne in Hollywood, Los Angeles, haben.

Der Kameramann hat für den Schwenk über die Sterne eine Idee. Bespricht diese mit der Redakteurin, die sogleich Notizen für die Anschlußszene im Manuskript vermerkt.

In dem Script sind alle Einstellungen und abzuarbeitenden Szenen eingetragen und hier werden auch alle spontanen Änderungen vermerkt.

Dann wird die nächste Einstellung mit Klaus Beer besprochen, der es sich derweil auf den Star-Sternen gemütlich gemacht hat. Die vorbeikommenden Autofahrer und Passanten wundert schon lange nichts mehr...

Licht und Schatten sind Gift für die Szene. Der Tonmann holt den Aufheller, der diesmal jedoch eine andere Funktion erfüllen soll. Er muß den Stern in Schatten hüllen.

Last not least, bevor es weiter zum Filmen der Star-Handabdrücke geht, die im Moment für das geplante FERNWEH Star-Museum noch eingelagert sind, wird das Wegfahren des Star-Mobils mit den unzähligen Unterschriften der Promis aus dem „Signs of Fame“ für die Schlußszene des Films abgedreht.

Es war ein heißer Drehtag, im wahrsten Sinne des Wortes. Für Klaus Beer kein Problem, denn dieser ist es ja seit über 30 Jahren gewohnt, gerade bei so hohen Temperaturen, Kameras bewaffnet, mit schwerem Stativ und Fotorucksack, durch Wüsten und Dschungel zu ziehen.

Man darf nun gespannt sein, was die Redakteurin Tanja Rohr und Ihr Team am Sonntag dann so über die Mattscheibe flimmern lassen werden.

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