Fukushima Gedenkstätte eingerichtet
Freitag, 11. März 2011, 14.45 Uhr Ortszeit: Erdbeben und Tsunami in Japan.
Nuklearkatastrophe – die Welt ist nicht mehr das, was sie war.
Die Bitte und Forderung des "Fernwehparks" an die Bundesregierung
Der "Fernwehpark" kann mit seiner Ideologie bei Themen nicht schweigen, die die Menschheit und unsere Erde gefährden. Das multikulturelle Hofer Friedensprojekt ist überparteilich und ein aufgegriffenes Thema betrifft KEINE PARTEI, sondern eben die Person, die dieses zu verantworten hat - damit verbunden eben auch die Partei, der es zuzuordnen ist. Und die kann rot, schwarz, grün, gelb oder anders heißen.
Die Atompolitik der Bundesregierung stand durch die AKW-Laufzeitverlängerung kontrovers zu den Statuten der Globalen Bedeutung des Fernwehparks zur Erhaltung des Blauen Planeten Erde.
Die Nuklearkatastrophe von Fukushima/Japan ist furchteinflößend, tötet Menschen, vernichtet Lebensräume -auf Jahrzehnte. Der Betrieb von AKW bedroht die ganze Welt. Würde der Fernwehpark nichts unternehmen, die Augen verschließen, würde er unglaubwürdig werden.
Das Friedens- und Umweltschutzprojekt "Fernwehpark" fordert deshalb Alternativen zur Atomenergie, deren schnellstmöglichste Umsetzung und den WELTWEITEN AUSSTIEG aus den von Menschen unkontrollierbaren Atomkraftwerken! Konkret für Deutschland: Stopp der Laufzeitverlängerung und schnellstmöglichst alle AKW vom Netz !!! Umstieg auf erneuerbare Energien und Ausstieg Deutschlands aus der Atompolitik.
Als Protest gegen die AKW-Verlängerung von Frau Merkel setzte der Fernwehpark ein sichtbares Zeichen vor ihr Grußschild "ATOMKRAFT NEIN DANKE" mit dem darauf zusätzlich angebrachtem Spruch "Unsere Welt vor dem Untergang bewahren".
DANKE an die Bundeskanzlerin
Wer Kritik übt, muß auch DANKE sagen können, wenn der Kritik positive Schritte folgen. Als sich erstes "Umdenken" abzeichnete, dankte der "Fernwehpark" Bundeskanzlerin Angela Merkel für ihre angekündigte Schritte zum Ausstieg aus der Atompolitik und brachte dies mit diesem Satz auf dem Schild zum Ausdruck.
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, ABER nicht nur für 3 Monate aussetzen und nur sieben AKWs stillstehen lassen. Die Konsequenz aus Fukushima kann nur heißen: ALLE AKW`s vom Netz und zwar endgültig und schnellstmöglichst - zum Erhalt der Gesundheit und Leben der Bundesbürger und unseres wunderschönen Blauen Planeten ERDE.
Sie haben ein gutes Zeichen gesetzt - bitte arbeiten Sie weiter daran, daß auch andere Länder diesem Beispiel folgen. Ziel ist eine AKW-freies Deutschland, ein AKW-freies Europa und eine AKW-freie Welt, damit alle Menschen ohne Angst vor nuklearen Katastrophen leben können.
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, Sie können als gutes Beispiel für Deutschland vorangehen, bitte enttäuschen Sie uns nicht.
Stilles Gedenken an die Opfer und Menschen in Japan
(Foto: Ernst Sammer)
Zwischenzeitlich fand ein "Stilles Gedenken" für die Opfer und Leidtragenden der Natur- und Atomkatastrophe in Japan statt.
Japan-Gedenkstätte eingerichtet
Auf Grund der furchtbaren Ereignisse, die die Welt veränderten, gibt es ab sofort im Fernwehpark eine eigene JAPAN-Gedenkstätte.
Fernwehpark Initiator Klaus Beer: „Ich habe lange überlegt, wo wir die beiden neuen Schilder, die wir für die Aktion „Stilles Gedenken an die Opfer von Japan“ erhalten haben, am besten präsentieren könnten, da unter den Schildern auch Gelegenheit gegeben sein soll, wie beim „New York City Memorial Day Pfahl“ Kerzen und Blumen niederzulegen.“
„Da im Themenbereich „ASIEN“ bereits ein großes Schild von TOKYO vorhanden ist, wurden alle Japan-Schilder zu einer Einheit zusammengefasst, die wir nun in der neu eingerichteten Japan-Gedenkstätte präsentieren. Und zwar dort, wo sie hingehört. Im Themenpark ASIEN eben. Und dort wird – in Verbindung zu Fukushima – auch das Schild „Atomkraft – Nein Danke“ angebracht.“
Der Fernwehpark schaut nicht weg
Klaus Beer weiter:“Der Fernwehpark schaut nicht weg, er engagiert sich und prangert auch Themen an, die gegen den Erhalt der Erde und das Leben der Menschen gehen.“
1) Thema: TIBET - CHINA
So wurden im genannten Themenbereich ASIEN das Grußschild des bekannten TIBETISCHEN Musikers LOTEN NAMLING , der mit dem DALAI LAMA in Deutschland unterwegs war, bewusst zwischen CHINESISCHE Schilder gehängt, da es nicht sein kann, dass ein Land ein anderes unterdrückt, Kulturschätze vernichtet und Menschen tötet. Darüber prangt der Spruch „CHINA AND TIBET IN FRIENDSHIP“ – und darüber noch mal der inzwischen weltberühmte Satz von Barack Obama „Yes we can“.
Klaus Beer: „Ja, wir könnten, wenn der Mensch nur wollte“ - denn unsere Erde hätte für alle Menschen Platz, darauf in Frieden und Freundschaft zu leben.“
2) Thema: USA – Islamische Länder
Ein weiteren Fernweh-Pfahl, der optisch auf die Globale Bedeutung des multikulturellen Friedensprojekts hinweist, ist ein Pfosten, an dem das Schild vom Weißen Haus aus Washington D.C. ebenfalls bewusst zwischen arabischen Schildern angebracht wurde.
3) Thema: „NYC-Memorial Day“
Und mit dem bereits erwähnten „NEW YORK CITY MEMORIAL DAY PFAHL“ erinnert der Fernwehpark an den furchtbaren Terroranschlag vom 11. September 2001.
4) Thema: JAPAN-GEDENKSTÄTTE
Der vierte Hinweis auf aufrüttelnde Themen, die unsere Erde und die darauf lebenden Menschen in ihren Grundfesten erschüttern und immer wieder vor Augen geführt werden müssen, ist nun aktuell die JAPAN ECKE mit dem Schild gegen die weltweit nicht von Menschen beherrschte Atomenergie, die leider am „Land der aufgehenden Sonne“ festgemacht werden musste.
Klaus Beer: „Es könnten und müssten – leider – noch viele weitere Beispiele dieser Art folgen. Denn die Kriegsschauplätze auf unserer Erde und Stätten unsäglichen Leids von Hunger und Tod sind vielfältig. Unser Wunsch und Hoffnung ist es, dass dies eines Tages nicht mehr der Fall sein muss. Der Fernwehpark steht mit seiner Ideologie als optisches Mahnmahl dafür.“
Meilenstein in der Geschichte Deutschlands - DANKE Frau Merkel
Der 30. Mai 2011 ist ein Meilenstein in der Geschichte Deutschlands. Deutschland hat nach dem historischen Beschluß zum Ausstieg aus der Atomernergie nun die Chance, als Vorreiter und Vorbild für die Welt zu sein. Fernwehpark Initiator Kaus Beer: "DANKE Frau Bundeskanzlerin für den von Ihnen beschlossenen Ausstieg aus der von Menschen nicht beherrschbaren Atomenergie. Fehler einzugestehen, umzudenken und das dann auch auszuführen, dafür zolle ich Ihnen meine größten Respekt und Hochachtung."
"Bleibt zu hoffen, daß diese Kehrtwende zu erneuerbaren Energien anstelle von AKW`s in die Köpfe der Menschen in der ganzen Welt einzieht. Jedes noch am Netz befindliche AKW ist eine tickende Zeitbombe mit unabschätzbaren Folgen für das Leben der Menschen und deren Lebensräume. Jeder Tag mit Atomkraft ist ein Tag zu viel!"