Berliner Bär zieht in den Fernwehpark
Nun ist auch das Wahrzeichen Berlins, der BERLINER BÄR, in den Fernwehpark eingezogen. Passend zu vielen Schildern und Schildergrüßen aus der Landeshauptstadt. Nach Wegzug des „Teddy-Museums“ aus Hof zurück nach Berlin kullerten bei „Buddy Bär“ die Tränen, denn er fühlte sich nun ziemlich allein, allein gelassen von Tausenden von großen und kleinen Artgenossen, die jahrelang von Besuchern aus nah und fern im Museum bestaunt wurden – und die sich natürlich auch mit ihm fotografieren ließen. Denn „Buddy Bär“ stand genau am Eingang des Museums.
Als dann das „Aus“ von Hofs Touristenattraktion verkündet wurde, kümmerte sich Jürgen Stader, Vorsitzender des Bundes der Berliner, sofort um den jetzt heimatlosen Buddy, der erstmal, abgestellt im Bauhof, ein trauriges Dasein fristete. Doch nicht lange...
Ein Freudentag für „Buddy“

Da staunten die Passanten und Autofahrer, was sich diesmal im Fernwehpark tat. Nicht Stars, Roter Teppich und Fernsehen gab es heute zu erleben, nein, ein großer Bär mit dickem Bauch, bunt bemalt, die Hände zum Gruß in die Höhe erhoben, wurde vom Wagen des städtischen Bauhofs gehieft.

Ein Freudentag für „Buddy“, denn er findet jetzt dort sein endgültiges Zuhause, wo er zusammen mit Stars und Sternchen laufend im Rampenlicht der Medien steht und, das wird ihm sicher am besten gefallen, mit vielen vielen Kindern fotografiert wird, die sich ganz eng an ihn schmiegen...
Auf der Hebebühne balanzierend, wird er unter Anleitung von Fernwehpark Initiator Klaus Beer an eine ganz besondere Stelle gebracht.


Nämlich zum Beginn des Fußwegs durch den Fernwehpark Richtung Theresienstein, den er, fast könnte man es meinen, ab sofort bewachen will.
Viel Berlin auf einem Fleck

Gibt es einen besseren Platz für Buddy-Bär? Wohl kaum. Denn im nahen Umkreis findet sich viel, was an seine Heimatstadt BERLIN erinnert. Heimweh wird er also kaum haben, hier im Fernwehpark, fotografiert und betätschelt von vielen Besuchern...

Der Platz wurde bewußt gewählt, denn gleich daneben kann man sich gemütlich niederlassen auf einer Bank. Doch auf keiner gewöhnlichen. Denn wie alles im Fernwehpark gibt es auch diese weit und breit nicht nochel in dieser Art zu sehen.
Die Bank ist gebogen und man rückt (rutscht) darauf automatisch zusammen, passend zu dem Friedensprojekt, in dem sich ja alle Menschen dieser Welt in Freundschaft die Hände reichen sollen. Und auf dieser Bank kann man gar nicht anders. Man kommt sich, ob man will oder nicht, automatisch näher...

Gespendet wurde diese aussergewöhnliche Bank vom „Bund der Berliner“, an dessen erster Stelle der rührige Vorsitzender Jürgen Stader steht.

Nicht weit davon entfernt gelangen die Besucher des Hofer Fernwehparks zu dem offiziellen „BERLIN-PFAHL“ mit dem Original Ortsschild von BERLIN, daß schon zu Anfangszeiten des Fernwehparks der Schauspieler und Sänger Oli P. für das Hofer Projekt gespendet hat. Darunter das Star-Schild von Katja Ebstein, die ebenfalls aus Berlin stammt sowie einige Origjnal Straßenschilder mit weltbekannten Namen, wie z.B. „Kurfürstendamm“.

An dem „Berlin-Pfahl“ angebracht ist auch ein Grußschld des legendären RIAS 2, das von den damaligen Radiomoderatoren persönlich überbracht wurde. Und noch Schild, das den Namen BERLIN, das jedoch nicht aus Germany, sonden aus den USA stammt.

Die Spurensuche nach BERLIN im Hofer Fernwehpark ist aber noch lange nicht zu Ende. Windet man sich weiter durch die Schilderpfosten, entdeckt man auch ein Schild von „Kreuzberg“, bekannt durch den Song „Kreuzberger Nächte sind lang“, das die Interpreten, die „Gebrüder Blattschuß“ höchstpersönlich mitgebracht haben.

Und last not least prangt BERLIN nocheinmal an einem Pfahl, und zwar in vorderster Front der medienerprobten Panaramakulisse, zusammen mit seiner Partnerstadt in den USA, LOS ANGELES.
Wo „Buddy“ jetzt zu Hause ist, da steppt im wahrsten Sinn des Wortes der Bär. Denn hier signieren nicht nur Stars und Prominente aus Musik, Film, TV, Bühne, Sport und Politik ihre STAR-SCHILDER im „Signs of Fame“ und drücken ihre Hände hollywoodlike in feuchten Ton, nein, es werden auch STAR-STERNE vergeben, wie eben auf dem weltberühmten „Walk of Fame“ in HOLLYWOOD. Im Hofer Fernwehpark auch mit allem was dazugehört, mit Rotem Teppich, Stretch-Limo und einem Medienspektakel sondergleichen.

Soviel BERLIN in HOF`s multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekt geht wohl kaum noch zu toppen. Wenn das kein Zeichen von Verbundenheit der ehemaligen Grenzstadt HOF mit damals ebenfalls geteilten Stadt BERLIN ist?

Berlins Bürgermeister Wowereit, hier im Bild mit Klaus Beer bei der Filmpremiere von Roland Emmerichs Film „The day after tomorow“ in Berlin, kann sich freuen und ist herzlich eingeladen, „soviel Berlin auf einen Fleck“, weit weg vom Kudamm, zu erleben.
Übrigens, auch die nach Michelle Obama zweitmächtigste Frau der Welt, die in Berlin zu Hause ist, grüßt ebenfalls schon im Fernwehpark die Besucher: Bundeskanzlerin ANGELA MERKEL.