Hofer Fernweh-Park Hofer Fernweh-Park

 

Sächsisch-Bayersiches Städtenetz zeigt Verbundenheit mit der Welt

Die 11. Lenkungsausschußsitzung zur Arbeit am Projekt des Sächsisch-Bayerischen Städtenetzes fand zusammen mit den Stadtoberhäuptern von Chemnitz, Zwickau, Plauen, Bayreuth und Hof im Hofer Rathaus statt. Im Rahmen der Zusammenkunft statteten die Stadtoberhäupter auch Oberfrankens neuer Touristenattraktion, dem Hofer Fernweh-Parks, einen Besuch ab.

Wie Fernweh-Park Initiator Klaus Beer bei der Führung betonte, besteht hier die Gelegenheit, die Weltoffenheit von Städten darzustellen. Am Beispiel Gera, Rothenburg ob der Tauber und München wurde aufgezeigt, welche Außenwirkung die Präsentation von Ortstafeln der jeweiligen Partnerstädte beinhaltet.

Klaus Beer (links) und die Bürgermeister

Die Stadtoberhäupter kamen nicht mit leeren Händen. Es wurde ein erstes Schild überreicht, auf dem die dem Sächsisch Bayerischen Städtenetz angeschlossenen Städte Chemnitz - Zwickau - Plauen - Hof - Bayreuth - dargestellt sind.

Unser Bild zeigt in der ersten Reihe (von links): OB Dr. Peter Seifert, Chemnitz, OB Dr. Dieter Mronz, Bayreuth, OB Herr Dieter Döhla, OB Herr Ralf Oberdorfer, Plauen, hinten (von links): Herr Regierungsdirektor Dr. Weber, Bayerisches Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen, Herr Ministerialdirigent Rooks, Sächsisches Staatsministerium des Innern und Herr Prof. Dr. Jurczek, TU Chemnitz, Lehrstuhl für Sozial- und Wirtschaftsgeographie.

Prof. Dr. Jurczek hat von Anfang an die Entwicklung des Städtenetzes wesentlich mitgestaltet. Nach dem Abschluß der Modellphase (1995-1997) war er verantwortlich für das externe Projektmanagement (bis Ende Januar 2003). Er präsentierte das Städtenetz auch nach außen in Fachkreisen und machte es so bekannt.

Städtenetze sind informelle Kooperationsformen von Kommunen einer Region auf der Basis von Freiwilligkeit und Gleichberechtigung der Partner. Ihr Ziel ist die Bündelung und Ergänzung von Fähigkeiten und Potenzialen der Netzpartner zum Erringen von Wettbewerbsvorteile im Europa der Regionen und zum Nutzen der Bevölkerung.

Die Bürgermeister mit dem neuen Schild

Noch steht das Schild "Städtenetz" stellvertretend für all die noch folgenden anderen Ortstafeln. Wie Hasso Frank vom Bürgermeisteramt Chemnitz betonte ist man bemüht, auch die Partnerstadtschilder der Stadt Chemnitz zu besorgen und damit die Gelegenheit der Präsentation im Hofer Fernweh-Park zu nutzen. Die Oberbürgermeister und die verantwortlichen Herren des Projekts "Städtenetz" zeigten sich sehr beeindruckt vom Erscheinungsbild und der völkerverbindenden Aussage des Hofer Fernweh-Parks.

Bei der Lenkungsausschußsitzung wurde beschlossen, auch in Zukunft ihre 1995 begonnene erfolgreiche Kooperation unter dem Aspekt der Wiedervereinigung auf kommunaler Ebene fortzusetzen. Dazu unterzeichneten die Oberbürgermeister dieser Städte eine entsprechende Vereinbarung, in der die inhaltlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit für die nächsten drei Jahre geregelt sind. Der fachliche Kern der Aufgabenstellung wird durch die Aktivitäten zur Verbesserung der Sachsen-Franken-Magistrale sowie die Erarbeitung gemeinsamer Kultur- und Tourismusangebote definiert.

Inhaltliche Schwerpunkte im Sächsisch-Bayerischen Städtenetz:

* Infrastrukturentwicklung (Sachsen-Franken-Magistrale), Kultur und Tourismus.

* Verbesserung der Infrastruktur,

* Zusammenwachsen der alten und neuen Bundesländer,

* Verbesserung der Lebensverhältnisse für die Bevölkerung

* Aktivitäten zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur

Als ergänzende Aktivität veranstalten die Netzpartner seit diesem Jahr "thematische Städtereisen" in alle fünf Städte. Angeboten werden Ein- oder Zweitagesreisen mit dem ICE-T für ein speziell interessiertes Fachpublikum im Themenbereich Kunst, Geschichte und Architektur.

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