Hofer Fernweh-Park Hofer Fernweh-Park

 

„Nachdenken und auf der Zunge zergehen lassen"
Aktion "Respekt" im Hofer Fernwehpark

Im Rahmen der bundesweit agierenden IG Metall Roadshow "Arbeit sicher und fair – Zukunft und Perspektiven für die Junge Generation", besuchte eine Delegation auch den Hofer Fernwehpark. Denn die Firmengruppe hat sich auch die Initiative "Respekt! Kein Platz für Rassismus" auf die Fahne geschrieben. Mit Projekten setzt sie sich gegen Vorurteile, Rassismus, Homophobie und Sexismus ein.

Respekt! Kein Platz für Rassismus

Da sich der Fernwehpark in seinen Statuten und Globaler Bedeutung für Völkerverständigung und gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit ausspricht und engagiert, übergab die Bezirksjugendsekretärin Karina Schnur (Bild) mit dem 1. Bevollmächtigten Volker Seidel, in Zusammenwirken mit dem Ortsjugendauschussvorsitzenden Peter Richter, ein Metallschild "Respekt" an Fernwehpark Initiator Klaus Beer.

Respekt! Kein Platz für Rassismus

Respekt! Kein Platz für Rassismus

Mit Freude präsentieren die Gäste das „Respekt“-Schild vor der medienerprobten Kulisse des Fernwehparks. Im Bild zu sehen sind die STAR-STERNE, die ähnlich des „Walk of Fame“ in HOLLYWOOD in dem Gehweg eingelassen sind. Im Gegensatz zu Los Angeles aber werden die Sterne nur an Stars und Prominente verliehen, die sich in ganz besonderer Weise für hilfsbedürftige Menschen auf der Welt engagieren. So wird der Sternenwalk im Fernwehpark auch „Boulevard der Humanität“ genannt.

Respekt! Kein Platz für Rassismus

„Respekt“ - Die Schildübergabe

Respekt! Kein Platz für Rassismus

Dann erfolgte die offizielle Schilderübergabe an Fernwehpark Initiator Klaus Beer durch die Bezirksjugendsekretärin Karina Schnur.
Unser Bild zeigt von links Klaus Beer (Fernwehpark Initiator), Suphi Gezer (2.Vors. FC Türk Hof), Karina Schnur (IG Metall Bezirk Bayern), Yavuz Oyan (Jugendleiter FC Türk Hof), Ömer Gülendag (Jugendspieler FC Türk Hof)

Respekt! Kein Platz für Rassismus

Klaus Beer freute sich sehr über das Schild, da der Fernwehpark auch PATE der Wunsiedler Hauptschule „Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage“ ist, d.h., die Schülerinnen und Schüler haben Beer mit seinem Friedensprojekt als Pate für ihr Schulprojekt gewählt. Weitere Paten der 3 Schulen in Wunsiedel mit diesem Projekt sind der Schauspieler und Intendant der Luisenburg-Festspiele Michael Lerchenberg, der mehrfache Goldmedaillengewinner der Paralympics Gerd Schönfelder und der Kabarretist Richard Rogler.

Klaus Beer versprach, das „Respekt“-Schild an einer markanten Stelle im Park zu präsentieren, treffe es doch zu 100 Prozent die Globale Bedeutung des multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekts.

Optische Zeichen für Völkerverbindung

Klaus Beer bei der Führung: „Ich spreche nicht aus der Theorie sondern aus der Praxis. Nach über 30 Jahren Reisen mit der Kamera um die Welt TERRA FILM weiß ich, wie wunderschön unser Blauer Planet ERDE ist und wie dumm der Mensch, der durch Krieg, Terrorismus, Machtgeilheit und religiösen Fanatismus soviel Leid über Unschuldige bringt. Deshalb habe ich mir eines geschworen NICHT zu tun: Nämlich nichts zu tun.“

„Deshalb steht der Fernwehpark Signs of Fame, bewußt errichtet an einem magischen Datum, am 11. November 1999 – zehn Jahre nach dem Fall der Mauer – als optisches Zeichen für GRENZENLOSE FREIHEIT und für VÖLKERVERSTÄNDIGUNG.“

Dabei wies Klaus Beer auch auf 3 bestimmte Pfosten, die dies den Besuchern optisch vor Augen führen. Gleich neben dem Grußschild des DALAI LAMA wurden arabische Schilder um das Schild des Weißen Hauses von Washington D.C. plaziert – und etwas weiter erinnert der NYC-Memorial Day Pfahl an die Opfer des Terroranschlags vom 11. September 2001.

„Übrigens“, so Klaus Beer weiter, „besuchte vor wenigen Wochen der Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika, ein großer Freund von Barack Obama, Hof nur, um hier den Fernwehpark zu besichtigen und ein Grußschild der amerikanischen Botschaft in Berlin zu übergeben. Sehen Sie hier dazu die große BILDERSTORY über den Besuch des „Ambassador of the United States of America“.

Weiter führte Klaus Beer das Grußschild des tibetischen Musikers LOTEN NAMLING vor Augen, der den Dalai Lama auf seiner Deutschland Tour begleitete. Beer: „Hier haben wir wieder bewußt ein Schild aus TIBET zwischen Schilder aus CHINA gehängt mit dem Spruch: „CHINA AND TIBET IN FRIENSHIP“ – denn es kann nicht sein, daß ein Land ein anderes unterdrückt". Darüber prangt der Spruch von Barack Obama „Yes we can“. Beer: „Unser Welt ist so groß und hätte für JEDEN Platz, hier in Frieden leben zu können – wenn man nur wollte... wir könnten es...yes“

„Respekt“-Fußbälle

Respekt! Kein Platz für Rassismus

Parallel zu der Schildübergabe wurden im Fernwehpark „Respekt“-Fußbälle an einen Hofer Fußballklub übergeben.

Respekt! Kein Platz für Rassismus

Dieser Part wurde von IG Metall Kollege Aytunc Kilincsoy (hinten, ganz links) aus Hof übernommen.

Aytunc Kilincsoy, Vorsitzender des Deutsch-Türkischen Freundeskreises, hat bereits 2010 den Fernwehpark um ein wunderschönes Grußschild aus der Türkei – „Brücke zwischen Europa und Asien“ bereichert.

Respekt! Kein Platz für Rassismus

Nachdenken und auf der Zunge zergehen lassen

Respekt! Kein Platz für Rassismus

Zum Schluß gab`s noch ein paar Packungen „Pillen“, ein „Antiidiotikum“ zur Steigerung niedriger Intelligenzquotienten mit dem Einnahmenshinweis auf der Packungsbeilage: “Nachdenken und auf der Zunge zergehen lassen.“

Klaus Beer: „Diese Pilllen, bei denen man keinen Arzt oder Apotheker fragen muß, sollte man immer bei sich führen und bei aktuten Notfällen an die Mitbürger verteilen. Denn wie unter den „Schildern aus aller Welt“, wo „Menschen aller Welt“ ein Zeichen für Frieden und Zusammengehörigkeit setzen sollen, egal welcher Hautfarbe, Religion oder politischen Weltanschauung, ist auf der Welt kein Platz für Rassismus.“

Respekt! Kein Platz für Rassismus

100 Menschen – 100 Geschichten

Respekt! Kein Platz für Rassismus

Zu der „Respekt“-Aktion ist bereits ein Buch erschienen, in dem sich „100 Menschen mit 100 Geschichten“ beteiligen. Bekannte Namen wie, Peter Lohmeyer, Bodo Bach, Bülent Ceylan, Johannes B. Kerner oder Sarah Wiener und Stefan Kretzschmar nehmen u.a. in Interviews Stellung zu dem Thema "Respekt! – Kein Platz für Rassismus".

Respekt! Kein Platz für Rassismus

Volker Seidel (links) überreichte diesen Bildband Klaus Beer, der sich sehr darüber freute.

Infos „RESPEKT“

Die Respektintitaitive hat sich 2010 gegründet und kommt aus dem Bereich des Sports, genauer gesagt aus dem Fußball. Die Intitiative richtete sich anfangs an die Fußballfans, um gegen Rassismus auf dem Rasen und in den Stadien hingegenzuwirken. Mit dem Slogan "Respekt! Kein Platz für Rassismus" wurden die ersten Kampagnen eingeleitet und Schilder mit dieser Kernbotschaft in den Fußballstadien angebracht. Da viele Fußballspielerinnen und Fußballspieler sich mit dieser Aussage identifizieren können, fand diese Inititative großen Anklang und erhielt in anderen Bereichen des Sports Einzug.
Allerdings umfasst der Begriff "Respekt" weitaus mehr Themenfelder als den des Rassismus. Die Inititative hat sich Leitlinien gesetzt, um über das pure antirassistische Themenfeld hinauszugehen.

1. RESPEKT! ist die Basis unseres Handelns. Denn nur Respekt und Toleranz ermöglichen uns ein friedliches Zusammenleben. Respekt ist aber nie ein einseitiges Handeln, sondern setzt immer Gegenseitigkeit voraus.

2. RESPEKT! ist unser Auftrag. Wir sind hohen moralischen Standards verpflichtet und möchten dazu beitragen, dass Menschen friedlich über die Grenzen von Kulturen, Religionen und Traditionen hinweg zusammenleben können.

3. RESPEKT! ist gewaltlos. Denn Respekt kann man nicht erzwingen. Respekt wächst mit dem Wissen über andere Kulturen, Religionen oder Traditionen und dem daraus resultierenden Verständnis für unsere Mitmenschen.

4. RESPEKT! ist Arbeit. Grenzen überwinden und Toleranz üben zu können ist schwere Arbeit. Eine Arbeit, die wir gerne leisten. Denn sie bereichert unser Leben, macht es bunter und fröhlicher.

5. RESPEKT! stärkt. Gegenseitiger Respekt macht uns selbstbewusster und stärkt unsere eigene Identität. Mit diesem starken Selbstbewusstsein können wir mit Konflikten besser umgehen und neue Wege beschreiten.

Diese Leitlinien von »Respekt!« werden als Diskussionsgrundlage verbreitet – denn nur so kommt Respekt in die Diskussion und in die Köpfe!

Die IG Metall ist mit diesen Leitlinien d’accord und findet, dass diese Diskussionen nicht nur auf dem Fußballplatz; sprich in der Freizeit, sondern auch auf dem Arbeitsplatz in den Betrieben geführt werden müssen. Wir, als IG Metall, sehen uns ebenso mit in der Verantwortung einen gesellschaftlichen Beitrag zu einem respektvollen Umgang miteinander zu leisten. Da wir einen großen Anteil unserer Lebenszeit in der Arbeit verbringen und uns dort ebenso Rassismus, Sexismus und andere Ismen begegnen, ist ein toleranter und respektvoller Umgang miteinander wichtig um diesem entgegenzuwirken. Die besondere Möglichkeit die wir als Gewerkschaft haben, diese Botschaft in die Betriebe zu bringen ist uns bewusst und möchten damit diese Initiative unterstützen, denn auch wir möchten Toleranz und Respekt fördern.

LINK zur Internetseite der IG Metall Bezirksleitung Bayern.

(Quelle: Stephan Körprich IG Metall Ostoberfranken)

"Respekt"-Schild angebracht

Respekt! Kein Platz für Rassismus

Das "Respekt"- Schild wurde an der mit bestfrequentiersten Stelle im Fernwehpark, direkt unter dem Grußschild des "Ambassador of the United States of America", angebracht - und steht somit im Blickfeld der Besucher, Stars und Medien - unübersehbar!

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