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License Plates (Autokennzeichen) von einem Weltreisenden

In Klaus Heitlinger aus Bonn schlummert das sprichwörtliche „Fernweh“ genauso wie in Fernwehpark Initiator Klaus Beer.

Als Klaus Heitlinger in Deutschlands größter Wochenzeitung „DIE ZEIT“ die große Reportage über den Fernwehpark las, war er sofort interessiert und schaute sich deshalb gleich auf der Homepage des europäischen Friedensprojekts „Fernwehpark“ um. Von dem, was er dort sah, hellauf begeistert entschloß er sich, sich von einem Teil seiner Autokennzeichen aus aller Welt zu trennen und sie dem Fernwehpark zur Verfügung zu stellen.

Klaus Heitlingers Autokennzeichen

Dazu besuchte er den Fernwehpark, um seine Schätze persönlich an Fernwehpark Initiator Klaus Beer zu übergeben.

Klaus Heitlingers Autokennzeichen

Darüber freute dieser sich natürlich sehr und bedankte sich herzlich bei Klaus Heitlinger, der auf der Bank vor dem Weltwegweiser seine Autokennzeichen ausgebreitet hat. Darunter befinden sich wirklich Raritäten, wie zum Beispiel ein Autokennzeichen aus Russland, das so nicht mehr zu erhalten ist.

Doch wie kam Klaus Heitlinger überhaupt auf die Idee, Kfz-Kennzeichen aus der ganzen Welt, von denen bislang über 100 Exemplare den Eingangsbereich seines Hauses zieren, zu sammeln? Heitlinger schmunzelnd: „Ich habe Glück, dass ich eine verständnisvolle Frau habe...“

Heitlinger: „Es war auf einer Reise nach Ontario. In Toronto besuchte ich die dortige Börse und erhielt von einem mir bekannten Börsenmmakler das erste Autokennzeichen geschenkt. Da mir das sehr gut gefiel und ich es nicht bei einem belassen wollte, begann ich einfach, überall wo ich auf der Welt unterwegs war, nach License Plates Ausschau zu halten. Da ich auch für die Mitglieder eines Verbands Reisen organisierte, kam ich viel rum – und begann zu sammeln...“

Klaus Heitlingers Autokennzeichen

Vor der exotischen Panoramakulisse des multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekts „Fernwehpark“ mit den in dem Gehweg eingelassenen STAR-STERNEN, ähnlich des „Walk of Fame“ in Hollywood, fühlt sich Klaus Heitlinger so richtig wohl, erinnern ihn doch die Schildergrüße aus aller Welt an viele seiner Reisen, die ihn neben Kanada und den USA auch nach Südafrika, Namibia, Malaysia und bis nach China und Südamerika führten, von wo er natürlich überall Auto-Kennzeichen mitbrachte.

Klaus Heitlingers Autokennzeichen

Zwei, die sich auf Anhieb verstehen: Klaus Heitlinger (rechs) und Fernwehpark Initiator Klaus Beer. Kein Wunder, denn wenn jemand vom Fernweh gepackt ist und auf einen Gleichgesinnten trifft, stimmt sofort die Chemie, verbinden die Schönheiten und Wunder der Erde, über die man immer nur wieder staunen und sich daran erfreuen kann, die Herzen.

Klaus Beer: „So kann mich Klaus Heitlinger sicher verstehen daß es mir ein Muss ist, den Fernwehpark, bewusst an einem magischen Datum, nämlich am 9. November 1999 errichtet – 10 Jahre nach dem Fall der Mauer – als Zeichen für grenzenlose Freiheit und Völkerverständigung, zu schaffen. Denn ich spreche wie er nicht aus der Theorie, sondern aus der Praxis.

Durch über 30 Jahre Reisen mit der Filmkamera um die Welt weiß ich, wie wunderschön unser blauer Planet ist und wie dumm viele Menschen, die durch Krieg, Terrorismus, Machtgeilheit und religiösen Fanatismus soviel Leid über Unschuldige bringen. Ich habe mir deshalb geschworen, eines NICHT zu tun: Nämlich NICHTS zu TUN. Deshalb habe ich den Fernwehpark geschaffen, als Mahnmal für ein friedliches Zusammenleben fremder Menschen und Kulturen: Denn unter den Schildern aus aller Welt sollen Menschen aller Welt ein Zeichen für den Frieden in der Welt setzen, egal welcher Hautfarbe, Religion oder politischen Weltanschauung.“

Geschenk für das FERNWEH DINER Star-Musem/Cafe

Zum Schluß macht Klaus Heitlinger Klaus Beer noch ein fantastisches Angebot. Nachdem er gehört hat, dass Klaus gegenüber des Fernwehparks ein „FERNWEH DINER Star-Musem/Cafe“ plant sagt er spontan: „Sollten wir zuhause einmal umdekorieren und ich meine Nummernschilder nicht mehr brauchen, würde ich Sie gerne ihren Museum spendieren...“ Das ist natürlich klasse und Klaus Beer verspricht schon heute, Klaus Heitlingers Sammlung mit einer entsprechenden Präsentation zu würdigen. Beer: „Gerade in Verbindung zum gegenüberliegenden Fernwehpark brauchen wir sowieso Schilder, die die Welt symbolisieren. Und das wäre dann natürlich ein super Blickfang".

Beer weiter: „Und Ihre Schilder sehen dann nicht nur ihre Bekannten und Freunde, sondern Besucher und Gäste aus aller Welt, ja stehen sogar im Rampenlichter der Stars und Medien. Natürlich wird dann die uns zur Verfügung gestellte Sammlung mit ihrem Namen versehen, man soll ja schließlich wissen, WER diese Licence Plates aus aller Herren Länder zusammengetragen hat.“

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