Fish Creek: Erinnerung an jazzige Zeiten
Martin Henry kann in den nächsten Tagen ein Jubiläum feiern, denn er lebt dann seit 20 Jahren in Hof. Dabei hat er natürlich auch alle Stationen des Fernweh-Parks miterlebt, von den ersten Pfosten (bei denen so manche Hofer sagten, was denn dieser Schmarrn eigentlich bedeutet, man sollte für das Geld lieber die Straßen ausbessern...) bis zum heutigen Erscheinungsbild, wo selbst die, die nicht über den sprichwörtlichen Tellerrand zu gucken verstehen, sich zu wundern beginnen, wo denn die vielen Touristenbusse herkommen...
Nun brachte auch Martin Henry, der bei den Hofer Symphonikern spielt, einen weiteren "Touch of America" in den Fernweh-Park ein. Sein alter Freund David Ellmann, mit dem er vor vielen Jahren in Fish Creek in einer Jazzband spielte, besorgte ihm bei seinem letzten Besuch dieses große Straßenschild. Es weist auf ein Erholungsgebiet, in das man von Chicago aus gerne fährt, um einmal abzuschalten und Fische zu fangen.
Das ist es! David Henry und Tochter Carina präsentieren das Schild, das David in der Mitte auseinandersägen mußte, um es überhaupt ins Flugzeug zu bekommen. "Je größer, desto besser" sagte Klaus Beer und freute sich sehr über den tollen Schildergruß aus Wisconsin. "Wenn David Ellmann wiederkommt ist er sicher gespannt, wo sein Schild hängen wird", sagt Martin. "David war schon oft in Hof, besonders zum "Hofer Schlappentag", bei dem ihm das speziell gebraute "Schlappenbier" sehr gut schmeckt. Und er war der Erste, der mich in Germany besuchte. So freut es mich, jetzt beim Spaziergang immer den mir so vertrauten Namen zu sehen, der mich an so vieles erinnert. Wie auch an meine letzte Heimreise, wo ich das Schild erhielt. Ich traf dort all meine Freunde wieder und wir spielten Jazz, wie in alten Zeiten. Dank des Fernweh-Parks hängen jetzt all diese schönen Erinnerungen an einem Pfahl..."